Chronik

Chronik der Löschgruppe Bettinghausen

1911 – 2011 . . . 100 Jahre Freiwilliger Dienst zum Schutze der Dorfbewohner

Am 15. Mai 1911 gründeten in der selbstständigen Gemeinde Bettinghausen einige männliche Bürger einen Verein, der den Namen „Freiwillige Feuerwehr“ führte. (siehe unsere Statuen)

Dieser Verein bezweckte, Leben und Eigentum de Einwohner bei vorkommenden Bränden nach Möglichkeit zu schützen und auch, wenn nötig benachbarten Gemeinden Hilfe zu leisten.

Die Wehr teilte sich damals in drei Abteilungen auf und zwar:   

– die Steiger-Abteilung    

– die Spritzenabteilung und    

– die Absperrabteilung

zur Aufrechterhaltung der Ordnung. Letztere Abteilung bildete gleichzeitig die Reserve-Spritzenabteilung. Mitglied konnte jeder erwachsene männliche Einwohner der Gemeinde Bettinghausen werden. Anträge waren beim Vorstand einzubringen, der aus 7 Mitgliedern bestand und zwar:    

– dem Feuerwehrhauptmann als Vorsitzendem der Wehr    

– dessen Stellvertreter      

– dem Leiter der Steiger-Abteilung und dessen Stellvertreter    

– dem Leiter der Spritzen-Abteilung und dessen Stellvertreter

und dem Schriftführer.

Die zulässige Zahl, damals waren nur Aktive Mitglieder zugelassen, wurde vom Vorstand bestimmt. Alle zwei Jahre schieden 2 Mitglieder vom Vorstand aus und wurden in der Hauptversammlung ersetzt.  Der Vorstand besaß die Aufgabe:    

– der Geschäftsführung, der Zuweisung neuer Mitglieder an die einzelnen Abteilungen, 

– der Organisation von Übungen, diese wurden mindestens zweimal im Jahr abgehalten,    

– sowie der Organisation der Hauptversammlung.

Jedes Mitglied war verpflichtet, die vom Vorstand erlassene Satzung und die Dienstvorschriften genau zu befolgen, sowie dem Vorgesetzten unbedingt zu gehorchen. Das Fehlen eines Mitgliedes ohne Entschuldigung bei einem Dienstabend, bei Übungen oder bei der Hauptversammlung wurde mit einer Ordnungsstrafe von 25 Pfennig belegt. Fehlte ein Mitglied im Falle eines Brandes, wurde ein Strafgeld von 50 Pfennig erhoben. Weiterhin musste jedes Mitglied die ihm vom Verein zur Verfügung gestellten Gegenstände möglichst schonen und diese beim Austritt dem Verein in ordnungsgemäßem Zustand wieder zurückgeben. Ungehorsam, ungebührliches Betragen und Vernachlässigung des Vereinseigentums wurde vom Vorstand bestraft, und zwar:    

– mit einem Verweise, den der Hauptmann erteilte    

– mit einem verschärften Verweise vor versammelter Mannschaft oder    

– durch Ausschluss aus dem Verein.

Dem ersten Vorstand gehörten an:

Feuerwehrhauptmann:                                         Franz Kruse

Stellvertreter:                                                           Franz Koch               

Leiter Steiger-Abteilung:                                       Peter Plaßmann

Stellvertreter:                                                          Bernhard Becker

Leiter Spritzen-Abteilung:                                   Heinrich Kettelhake

Stellvertreter:                                                         Bernhard Kettelhake

Schriftführer:                                                          Lehrer Petermann

Nach Franz Kruse folgten noch verschiedene andere Brandmeister, unter diesen auch Peter Plaßmann und Franz Koch. Kurz vor dem 2. Weltkrieg wurde Franz Kruse, jun. Brandmeister, der sich ganz besonders den an die Feuerwehr gestellten Aufgaben annahm und diesen auch gerecht wurde. Der Dienst in der Feuerwehr sollte unter dem Naziregime eine vormilitärische Wehrerziehung sein. Übungen sollen exerzier- und kasernenhofmäßig abgehalten werden. Der damalige Brandmeister wusste aber mit viel Geschick die unsinnigen Dienstvorschriften zu umgehen. Wenn auch nicht so zackig exerziert wurde, so gehörte die Freiwillige Feuerwehr Bettinghausen schon damals zu den besten Feuerwehren des Amtes. Der Feuerschutz wurde damals durch eine 100-jährige Übungsspritze aufrechterhalten, die von einem Pferdegespann gezogen wurde. Die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr wurden bei Einsätzen außerhalb des Dorfes ebenfalls mit Pferdegespannen zum Einsatzort gefahren. Der letzte Brand, der unter der Regie des Brandmeisters Kruse gelöscht wurde, war der Brand 1940 bei Klöseners. Der Dachstuhl konnte hierbei gerettet werden, so dass kurz danach wieder mit dem Aufbau begonnen werden konnte. Ende Oktober 1943 wurde Brandmeister Kruse zum Wehrdienst einberufen. Er fiel am 17. April 1944 in Russland. 

Nach Franz Kruse übernahm Herr Josef Vogt die Feuerwehr. Es brach eine ernste Zeit für die Feuerwehr an, da immer mehr Aktive zum Wehrdienst einberufen wurden. So sah man sich gezwungen, Hilfskräfte heranzuziehen. Es wurden sehr viel junge Leute und sogar Frauen mit der Handhabung der Spritze vertraut gemacht. Bei den großen Bombenangriffen auf Soest hatte die Freiwillige Feuerwehr Bettinghausen Großeinsatz. Neben Löscharbeiten wurden auch Verschüttete wieder freigegraben, Strassen vom Schutt geräumt und Sachwerte gerettet und sichergestellt. Auch in den umliegenden Ortschaften von Soest, wie Heppen und Gabrechten hat die Bettinghauser Feuerwehr tagelang im Einsatz gestanden.

Nach dem Zusammenbruch des Naziregimes im April 1945 hat die Arbeit der Bettinghauser Wehr fast zwei Jahre brach gelegen. Auf Drängen der Besatzungsmächte wurde 1947 die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Bettinghausen wieder intensiviert. Mit der Leitung der Wehr wurde Franz Rickert beauftragt. Dringend nötig geworden war die Anschaffung einer neuen Spritze, da die alte Pumpe nicht mehr zu reparieren war. Aber woher sollten die Mittel genommen werden? So kam man auf die Idee, eine Theatergruppe zu gründen, um durch deren öffentliche Auftritte an Geld zu kommen. Zuerst wurde das Theaterstück “Schulte-Blasum”, ein plattdeutsches Stück, eingeübt. Erstmals Ostern 1947 aufgeführt, musste es oftmals wiederholt werden, sodass reichlich Geld in die Feuerwehrkasse floss. Dadurch wurde es möglich, dass im Sommer 1947 eine Motorspritze modernster Konstruktion eingeweiht werden konnte. Die EInweihung wurde groß gefeiert. In einem Umzug durchs Dorf wurde sie der Dorfbevölkerung vorgestellt. Mitgeführt wurde auch die alte Handspritze und die Spritze, die vor 100 Jahren der Gemeinde von der Provinzial Feuersozietät übergeben wurde. Trecker hatten inzwischen die Pferde als Zugkräfte abgelöst. In einer Übung wurden alle Spritzen der Dorfbevölkerung nochmals vorgeführt. Der alten Spritze musste das Wasser noch mit Ledereimern zugeführt werden. Beim Einsatz der alten Handspritze platzten dann sämliche Schläuche. Hierdurch wurde den anwesenden Ehrengästen demonstriert, dass diese nicht mehr zu gebrauchen waren.

Durch die im Laufe der Zeit eingetretenen Änderungen im Feuerlöschwesen sah sich der Vorstand der Wehr veranlasst, diese neu zu organisieren und ihr ein neues Statut zu geben. Dem Vorstand gehörten an:

Brandmeister:              Franz Rickert

stellv. Brandmeister:    Franz Kampmann

Gerätewart:                 Alfons Drebber

Schriftführer:               Josef Brunstein

Beisitzer:                     Aloys Altrogge, Theobald Drebber, Wilhelm Luhmann

Das neue Statut wurde von der Hauptversammlung am 28. Juni 1947 beschlossen. Schon bald nach der Einweihung der Motorspritze, im Spätsommer 1947, kam diese beim Brand des Hauses Pape in Ostinghausen zum Einsatz. Auch im Winter 1947 / 1948 wurde die Feuerwehrkasse wieder durch Theaterspielen aufgebessert. So konnte z.B. durch die zweimalige Auffühung des Stückes “Schwindelmeier & Co.” ein Reinertrag von 1.000 Reichsmark erwirtschaftet werden. Im Winterhalbjahr beschränkte sich die Arbeit der Wehr auf die Ausbesserung und Überprüfung der vorhandenen Geräte. Im Jahre 1948 konnte dann der seit langem geplante Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Angriff genommen werden. Herr Linhoff ( Mühle) trat den gewüschten Bauplatz an die Gemeinde ab. Der Bau wurde von Herrn Bernhard Plaßmann ausgeführt, wobei die Aktiven der Wehr viele Stunden Eigenleistung erbrachten. Da Steine fehlten, musste kurzfristig das alte Spritzenhaus bei Klaus abgerissen werden. Dazu wurde Alarm geblasen, sodass ausreichend Hilfskräfte zur Verfügung standen. Wegen der umlaufenden Gerüchte einer Geldabwertung wurden schnellstens noch ausstehende Rechnungen bezahlt. Das gelieferte Bauholz wurde zu 50 % von der Schützenbruderschaft bezahlt. Die übrigen Baukosten wurde aus dem Erlös der Theaterspiele gedeckt. Der Bau des Gerätehauses musste durch die Währungsreform vorläufig eingestellt werden, da vom Vermögen der Feuerwehr, es betrug am 21. Juni 1948 1.570 Reichsmark, nur noch 77,50 Deutsche Mark übrig blieben. Hiervon wurde später nochmals ein Teil des Geldes gestrichen. Bei einer Großübung der Wehr auf dem Hofe des Landwirts Steinhoff, Franz Steinhoff stand der Arbeit der Wehr sehr skeptisch gegenüber, hatte dieser beim Abbruch der Schlauchleitungen Pech. Er verfing sich in einer Schlauchleitung, kam zu Fall und brach sich das Wadenbein. Fünf der kräftigsten Männer konnten ihn kaum tragen, da er über ein sehr umfangreiches Körpergewicht verfügte. Seit dem Unfall zeigte Franz Steinhoff an allen Angelegenheiten der Freiwilligen Feuerwehr ein reges Interesse. Im Oktober 1948 konnte dann der Weiterbau des Gerätehauses vorangetrieben werden, da von der Gemeinde wieder beschränkt Geldmittel zur Verfügung gestellt wurden. Leider waren die Mittel schnell erschöpft, so dass der Bau abermals stillgelegt werden musste. Er konnte in diesem Jahr auch nicht mehr abgeschlossen werden. Am Rosendienstag 1949 wurde erstmals von der Freiwilligen Feuerwehr Bettinghauen ein karnevalistischer Abend im Saale Vogt veranstaltet, der großen Anklang fand. Vor dem Tanzabend wurde noch ein Karnevalszug durch das Dorf durchgeführt.

Karneval 1949

Wegen des am 01. Oktober 1948 in Kraft getretenen Gesetzes über den Feuerschutz im Lande Nordrhein-Westfalen kam es zu einem Streit zwischen der Gemeindevertretung und der Wehr. Dieser wurde in einer Feuerwehrversammlung beigelegt, sodass wieder ein fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Gemeindevertretung und der Freiwilligen Feuerwehr stattfinden konnte. Das neue Gerätehaus war inzwischen so weit fertiggestellt, dass die Löschgeräte darin untergebracht werden konnten. Am 26. Februar 1949 wurde die Motorspritze vom Hof des Brandmeisters Rickert in das neue Gerätehaus überführt. Offiziell eingeweiht wurde das Gerätehaus durch den Kreisbrandmeister Rieber und der Gemeindevertretung. Herr Willi Luhmann hielt im Auftrag des Bürgermeisters die Begrüßungsansprache.

Da die Karnevalsveranstaltung am Rosendiesntag wegen des darauffolgenden Aschermittwochs immer pünktlich um 24.00 Uhr beendet werden musste, beschloss der Vorstand, zukünftig direkt am Rosenmontag zu feiern. Zum Amtfeuerwehrfest in Hovestadt konnte nach langem und schwierigem Kampf mit dem Bürgermeister der Spritzenwagen von der Holzbereifung befreit und mit Gummibereifung ausgerüstet werden.  Aus dem Jahre 1949 ist der Brand des Hühnerhauses des Landwirtes Oermann am 09. Mai und ein Übungsalarm im Dunkeln am 28. September erwähnenswert. Den Winter nutzte man wiederum mit Schulungsabenden und der Pflege der Geräte und Theaterspielen. Gespielt wurde das Stück “Jan Schnörkebühl”. 

In der am 23. Januar 1950 stattfindenden Jahreshauptversammlung wurde unter anderem beschlossen, am Rosenmontagsball auf Modetänze, wie z.B. “Samba” oder “Rumba” zu verzichten. Das Frühjahr verging wiederum mit Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten an den Geräten. Dabei wurde bei der Überprüfung der Schläuche festgestellt, dass diese in einem außerordentlich schlechten Zustand waren. Daraufhin wurde am 07. Juli 1950 dem Amt Oestinghausen eine Beschaffungsliste durch den Bürgermeister Steinhoff aus Bettinghausen übergeben.

Am 26. Juli sollte durch eine Großübung überprüft werden, we schlecht es um das Schlauchmaterial bestellt war. Dabei wurde festgestellt, dass schon bei einem Druck von 5 Atü die ersten Schläuche platzten, sodass Wohnhäuser, die im Außenbereich von Bettinghausen lagen, nicht mehr erreicht werden konnten. Da Bürgermeister Steinhoff die Forcierung der Bestellung neuen Schlauchmateriales beim Amt Oestinghausen ablehnte, sollte durch eine weitere Großübung, die am 09. August 1950 stattfand, geklärt werden, wie viele Schläuche noch dem erforderlichen Druck bei einem Brand standhielten. Zu dieser Übung wurde der gesamte Gemeinderat, der Bürgermeister und auch Amtsdirektor Schütte aus Oestinghausen eingeladen. Bei dieser Übung, die beim Landwird Hense-Hesselmann stattfand, platzten fast die gesamten Schläuche. Die Übung musste dann wegen fehlendem Schlauchmaterial abgebrochen werden. Daraufhin versprachen Bürgermeister und Amtsdirektor, sich umgehend für die Anschaffung neuer Schläuche einzusetzen.

Schon am anderen Morgen wäre es fast zu einer Katastrophe gekommen. Um 05.57 Uhr brach ein Großbrand auf dem Hofe des Brandmeisters Karl Rickert aus. Der erste Gedanke der aktiven Feuerwehrmänner galt den geplatzten Schläuchen, die noch von der Übung am Vorabend im Turm hingen. Zum Glück waren die in Betrieb genommenen Schläuche dicht, so dass das Wohnhaus gerettet werden konnte. Bei diesem Großbrand wurden auch alle anderen Feuerwehren des Amtes zur Brandstelle beordert, um die Bettinghauser Feuerwehrmänner mit nicht defekten Schläuchen zu versorgen.

Im September 1950 wurde auf Vorschlag von Franz Kampmann beschlossen, wieder durch die Glocke an der Kapelle “Feuer zu läuten”, um damit einen noch schnelleren Einsatz der Wehr als bei der Alarmierung durch Signalhörner zu gewährleisten. Am 22. und 29. Oktober 1950 wurde im Saal der Gaststätte Vogt das Schauspiel in fünf Akten “Marzella die Schmugglerbraut” aufgeführt. Wegen der sehr guten Zuschauerbeteiligung musste die Aufführung am 09. November nochmals wiederholt werden.

Marzella, die Schmugglerbraut, 1950

Mit dem Vorhaben der Gemeinde, die alte Handspritze zu veräußern, konnte man sich seitens der Wehr nicht einverstanden erklären. Deshalb wurde beantragt, die Spritze nicht zu veräußern, sondern den Wagen zu einem Schlauchwagen umzubauen, um so immer genügend Schlauchmaterial mitführen zu können. Am 24.01.1951 fand die nächsten Generalversammlung statt. Die Wehr bestand zu Jahresende 1950 aus 28 aktiven und 56 Reservemitgliedern. Da der stellvertretende Brandmeister Franz Kampmann sein Amt aus beruflichen Gründen niederlegte, wurde für ihn der älteste Oberfeuerwehrmann Alfons Drebber zum stellvertretenden Brandmeister gewählt.

Am Rosenmontag fand wieder der alljährliche Kostümball im Saale Vogt statt. Es war wiederum ein Erfolg. Durch den regnerischen und nassen Sommer gedingt, konnten nur wenige Nassübungen durchgeführt werden. Daher beschränkten sich die Dienstabende auf die Ausbesserung an Geräten und Schläuchen. Am 14. August 1951 wurde die Wehr zu einem Brand der Scheune auf dem Hof des Landwirts Schumacher-Rinsche in Wiggeringhausen gerufen. Nach dem Brand kam es zu starker Kritik, da die Bettinghauser Feuerwehr erstmals ohne Aufforderung in den Kreis Lippstadt gefahren war.

Erstmals wurde im Jahr 1951 auf das Theaterspielen verzichtet und dafür ein Preiskegeln in der Gaststätte Vogt veranstaltet. Es erfreute sich reger Beteiligung, sodass für die Feuerwehrkasse eine Bruttoeinnahme von 1.900 DM verzeichnet werden konnte. Im Januar 1952 bekam die Wehr von der Fa. Kaiser, Bad Sassendorf, einen gebrauchten Armeewagen “Dogde” für 800 DM angeboten. Das Fahrzeug konnte aus eigenen Mitteln bezahlt weden. Es mussten jedoch Verhandlungen mit dem Amt Oestinghausen zwecks Übernahme der Haftpflichtversicherung und der Unterhaltskosten geführt werden. Die Übernahme wurde schließlich zugesagt, sodass die Bettinghauser Wehr nun voll motorisiert werden konnte.

Die festgelegten Fahrer des Fahrzeuges mussten alle eine Erklärung unterschreiben, in der sie unter anderem ihre volle Haftung zu entstandene Schäden an Menschen und Material übernehmen, wenn sie: – das Fahrzeug nicht ausschließlich zu Dienstfahrten nutzten, – die festgesetzte Höchstgeschwindigkeit von 30 Meilen bzw. 40 km/h überschritten – oder während der Zeit ihres Einsatzes als Fahrer dem Alkohol zusprachen.

Dodge Armeewagen, 1952

Im März 1952 mussten dann leider zwei aktive Mitglieder aus der Wehr ausgeschlossen werden, da sie in den letzten Wochen dreimal unentschuldigt dem Dienst ferngeblieben waren. Wegen der noch weiterhin andauernden Knappheit öffentlicher Mittel wurde der Gemeinde und der Bettinghauser Freiwilligen Feuerwehr seitens des Amtes Oestinghausen vorgeschlagen, eine Sammlung in der Gemeinde durchzuführen. Aus dem Erlös sollten neue Uniformen und Ausrüstungsgegenstände für die Wehr finanziert werden. Da die Gemeinde dies ablehnte, wurde die Sammlung von der Feuerwehr in eigener Regie durchgeführt. Diese Sammlung hatte eingermaßen Erfolg, sodass die aufgetretenen größten Schwierigkeiten zunächst beseitigt werden konnten. Der Sommer 1952 verging mit Übungen und anfallenden Reparaturen recht schnell. Besonders froh war die Wehr jedoch darüber, dass in diesem Jahr kein Brandeinsatz nötig war.

In den Wintermonaten des Jahres 1953 beschränkte sich der Dienst dann auf Schulungsabende und Ausbesserungsarbeiten am Fahrzeug und an den Geräten. Im Februar 1953 konnte dann auch endlich eine Alarmierungssirene auf dem Feuerwehrhaus installiert werden. Somit entfiel endgültig die zeitaufwändige Alarmierung der Feuerwehrmänner durch Signalhörner. Am 28. April 1953 wurde die Wehr zu einem Brand bei der Familie Mester nach Lohe gerufen. Im Mai wurde wieder mit den Übungen begonnen. Am 25. Juni 1953 wurde die Wehr zu einem Hochwassereinsatz nach Soest gerufen. Im September fand eine Großübung mit der Soester Wehr auf dem Hof Großkurth statt. Am 29. Oktober 1953 musste eine außerordentliche Generalversammlung stattfinden, da Brandmeister Franz Rickert zurückgetreten war. Auf dieser Versammlung wurde ein neuer Brandmeister gewählt. Der stellvertretende Brandmeister Alfons Drebber übernahm die kommissarische Leitung der Wehr bis zur nächsten Generalversammlung.

Das Jahr 1954 begann traditionsgemäß mit der Generalversammlung am 25. Januar. Hauptaufgabe  dieser Versammlung war es, endgültig einen neuen Brandmeister zu wählen. Das Amt des Brandmeisters übernahm Alfons Drebber, zu seinem Stellvertreter wurde Josef Koch gewählt. Der ehemalige Brandmeister Franz Rickert wurde einstimmig zum Ehrenbrandmeister gewählt. Am 19. Februar 1954 wurde die Wehr zum Brand auf den Hof des Landwirts Schilliing nach Nordwald gerufen. Schon am 27. Februar musste wieder ein Feueralarm ausgelöst werden, da bei der Familie Mertens ein Zimmerbrand ausgebrochen war. Ein Eingreifen war aber nicht mehr notwendig, da der Brand schon gelöscht war. Das Jahr 1954 endete mit einem Probealarm am 09. Dezember. Die Freiwillige Feuerwehr hatte in diesem Jahr im Aktivenbereich 6 Neuaufnahmen zu verzeichnen, so dass die aktive Stärke der Wehr 29 Feuerwehrmänner betrug.

Am 26. Januar 1955 fan die Generalversammlung statt. In den Wintermonaten hatte man sich auf theoretischem Gebiet weiteres Wissen angeeignet und die Geräte gepflegt und gewartet. Auch die Kameradschaftspflege kam nicht zu kurz. Ab Mai wurde wieder draußen geübt. Es war Gott sei Dank ein ruhiges Jahr, zu dem zu keinem Brand ausgerückt werden musste. Am 19. Oktober fand lediglich eine Alarmübung statt.

Am 27. Februar 1956 wurden Franz Koch und Wilhelm Funke in einer Feierstunde durch den Amtsbürgermeister des Amtes Oestinghausen das Verdienstkreuz der Freiwilligen Feuerwehr überreicht.

Im August konnte der Vorstand den Aktiven der Wehr eine erfreuliche Mitteilung machen. Der Bewilligungsbescheid für eine Tragkraftspritze TS 8/8 (Fördermenge 800 Liter pro Minute) war eingegangen. Sie wurde von der Fa. Magirus geliefert.

Garantieschein 1956

Zweifelsfrei wurde eine Verbesserung des Brandschutzes für Bettinghausen. Da die alte Motorspritze nicht mehr repariert werden konnte und somit für einen gewissen Zeitraum keine Spritze zur Verfügung stand, kam es wie immer in diesen Fällen kommen musste. Am 28. August 1956 brannte in der Nacht die Feldscheune des Landwirts Großkurth. Nachbarschaftshilfe leisteten die Wehren aus Soest und Oestinghausen. Durch den günstigen Wind konnte ein Großteil der Feldscheune gerettet werden. Am 13. September 1956 traf dann die neue TS 8/8 ein. Sie wurde sofort einer Feuertaufe unterzogen. Das Jahr 1956 ging ohne weitere Brandeinsätze zu Ende.

Völlig unerwartet erhielt die Freiwillige Feuerwehr Anfang januar 1957 den Genehmigungsbescheid für einen neuen Tragkraftspritzenanhänger. Die Freude darüber war dementsprechend groß. Nachdem er am 11. März eingetroffen war, wurde er am 20. März im Rahmen einer kleinen Feier eingeweiht. In den Monaten September und Oktober 1957 konzentrierte sich die Arbeit der Aktiven auf dringend notwendige Renovierungsarbeiten am Gerätehaus. Es wurde eine Zwischendecke eingewogen, die Beleuchtung erneuert und ein Innenanstrich vorgenommen. Am 28. September 1957 wurde die Wehr zu einem Großbrand auf den Hof Kroll in Weslarn gerufen. Das Jahr klang mit weiteren Schulungsmaßnahmen und Übungen aus.

Am 12. Januar 1958 führte die Wehr einen Familienabend mit Theateraufführungen durch, der zu aller Zufriedenheit verlief. Am 17. Februar wurde der inzwischen schon zur Tradition gehörende Rosenmontagsball gefeiert. Im Frühjahr und Sommer wurde fleißig geübt, um für einen Einsatz gewappnet zu sein. Erwähnenswert ist noch die Durchführung eines Ausfluges am 14. September, eine Alarmübung der Bettinghauser Wehr auf dem Hofe des Landwirts Wegener-Kruse am 01. Oktober sowie eine Großübung des Amtes Oestinghausen am 04. Oktober auf Haus Düsse.

Am 24. Januar 1959 fand die jährliche Generalversammlung statt. Bei dieser wurde erstmalig ein warmes Abendessen gereicht, was großen Anklang fand. Nach den Vorstandswahlen wurde vorgeschlagen, neue passive Mitglieder zu werben, damit die Kasse der Wehr aufgebessert werden konnte. Der Vorschlag wurde mit großer Mehrheit angenommen. Der Beitrag sollte 3 DM betragen. Im August erhielten die Aktiven die schon lange beim Amt beantragten neuen Uniformen. Die Hosen sollte jeder selbst besorgen. Wie in den vergangenen Jahren wurden in den Sommer- und Herbstmonaten regelmäßig Übungen durchgeführt. Im Winter widmete man sich der Fahrzeug- und Gerätepflege.

Am 19. Januar 1960 wurde beim Amt Oestinghausen die Zuweisung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges beantragt. Der Dodge, Baujahr 1940, konnte nicht mehr repariert werden. Es mangelte unter anderem auch an der Lieferung passender Ersatzteile. Die weiteren Monate waren durch Schulungsabende, Übungen, Fahrzeug- und Gerätepflege, besonders aber mit dem Kampf um ein neues Feuerwehrfahrzeug geprägt. Als die Brandmeistersitzung des Amtes Oestinghausen sich am 02. Juli mit 7 Ja-Stimmen und einer Enthaltung für die Stationierung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges in Bettinghausen entschied, konnte der Kaufvertrag bereits am 21. Juli unterschrieben werden. Den aktiven Feuerwehrmännern fiel ein Stein vom Herzen, da man sich um die Gewährleistung des Brandschutzes in Bettinghausen für die nächsten Jahre keine Sorgen mehr zu machen brauchte. Am 24. Dezember traf dann das lang ersehnte und hart umkämpfte Farzeug LF8 der Fa. Mercedes in Bettinghausen ein.

Am 11. Januar 1961 fand dann die Einweihung und Einsegnung des neuen Fahrzeugs im Rahmen einer Feierstunde mit ca. 50 geladenen Gästen und den Aktiven statt. Am 20. April und 01. Mai des Jahres konnte die Freiwillige Feuerwehr Ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Es wurde im Rahmen eines Amtsfeuerwehrfestes unter einem Zelt in der Wiese gegenüber der Gaststätte Vogt gefeiert. An diesem Fest nahmen alle Wehren des Amtes udn eine große Anzahl von Ehrengästen teil. Es wurde ein großartiger Erfolg. Am 02. August des Jahres 1961 musste die Wehr zu einem Brand des Enten- und Hühnerstalles auf dem Hof Dahlhoff ausrücken. Der Brand war durch einen Blitzschlag entstanden. Da es sich um ein freistehendes Gebäude handelte, das beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in hellen Flammen stand, beschränkte sich der Einsatz auf die Arbeiten, die die Sicherheit der umliegenden Gebäude gewährleisteten. Der Rest des Jahres wurde mit Übungsabenden und der Fahrzeug- udn Gerätepflege verbracht.

Das Jahr 1962 begann mit der Durchführung der Generalversammlung am 30. Januar. Am 06. Oktober nam die Wehr an einer Großübung der Feuerwehren des Amtes Oestinghausen teil, die in Bettinghausen durchgeführt wurde. Am 04. November wurde die Wehr zum Brand eines Strohhaufens bei Rickert gerufen. Am 14. November wurde eine gemeinsame Großübung mit den Wehren aus Bad Sassendorf, Lohne und Heppen in Bad Sassendorf durchgeführt. Anschließend wurde die Brauerei Löhhöfer besichtigt. Bis auf die anfallenden Alarmübungen und den kleineren Brandeinsatz bei Rickert konnte sich die Wehr im Jahre 1962 ganz der Ausbildung und der Fahrzeug- und Gerätepflege widmen.

Im Jahre 1963 wurde die Wehr am 14. Januar zu einem Großbrand nach Lohne gerufen. es war kein guter Start in dieses Jahr. Am 16. Oktober führte die Wehr eine gemeinsame Übung mit der Weslarner Feuerwehr durch. Die Zusammenarbeit klappte einwandfrei. Da einem Antrag auf Lieferung von umfangreichem Schlauchmaterial Seitens des Amtes stattgegeben wurde, und das Schlauchmaterial auch noch geliefert wurde, ging das Jahr 1963 positiv zu Ende.

Am 08. Juli 1964 wurde die Wehr zu eienr Alarmübung mit den Wehren aus Weslarn, Brockhausen, Heppen und Lühringsen nach Weslarn gerufen. Der Ablauf der Übung und die Zusammenarbeit zwischen den Wehren klappte vorzüglich. Da dem Antrag auf Ersatz- und Neuanschaffung von Gerät Seitens des Amtes Oestinghausen entsprochen wurde und kein weiterer Brandeinsatz zu verzeichnen war, konnte sich im Jahr 1964 ganz auf die Ausbildung und die Fahrzeug- und Gerätepflege kontzentriert werden, wobei auch die Kameradschaftspflege nicht zu kurz kam.

In den Wintermonaten des Jahres 1965 wurde wieder fleißig in Theorie und Praxis geübt. Am 21. Juli wurde für die gesamten Wehren des Kreises Soest Katastrophenalarm ausgelöst. Die Lippe führte dermaßen Hochwasser, dass die Bettinghauser Wehr von morgens 09.00 Uhr bis abends um 20.00 Uhr ununterbrochen in Hovestadt im Einsatz war. Am 20. Oktober wurde es dann nochmals bitterer Ernst. Die Feuerwehr wurde um 13.15 Uhr zu einem Brand auf dem Hof des Landwirtes Frerich-Lemke gerufen. Die Scheune war in Brand geraten. Mit Unterstützung der Soester und der Weslarner Feuerwehr konnte der Brand dann nach einiger Zeit unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausdehnung auf andere Gebäudeteile verhindert werden.

Mit einem Kameradschaftsabend am 15. Dezember klang das Jahr 1965 aus. Anfang des Jahres 1966 fand die jährliche Generalversammlung statt. Der Rosenmontagsball, an dem auch die Kameraden aus Heppen und Soest teilnahmen, war wieder ein voller Erfolg. Am 18. Juli musste die Wehr zu einem Katastropheneinsatz nach Soest ausrücken. Dort hatten wolkenbruchartige Regenfälle Strassen und Keller überflutet. Im weiteren Verlauf des Jahres wurde wieder fleißig geübt udn Fahrzeug und Geräte instand gehalten. Am 02. Oktober nahmen die Aktiven am Kreisfeuerwehrfest in Werl teil. Weitere Einsätze waren im Jahr 1966 nicht zu verzeichnen.

Nach der jährlichen Generalversammlung legte im Herbst 1967 Oberbrandmeister Alfons Drebber sein Amt nieder. In einer Versammlung der aktiven Kameraden und des Vorstandes der Wehr am 27. September wurde Josef Koch zum Brandmeister und Herman-Josef Marke zu seinem Stellvertreter gewählt. Am 05. Dezember geriet der Viehstall des Landwirtes Schulze-Ardey in Brand. Die Bettinghauser Wehr rückte aus. Zudem wurden die gesamten Nachbarlöschgruppen aus dem Amt Oestinghausen alarmiert. Bei dem Brand konnte eine große Anzahl von Bullen nicht mehr gerettet werden, eine weitere Anzahl musste notgeschlachtet werden.

In der Generalversammlung am 31. Januar 1968 wurde Hermann-Josef Marke das Amt des Wehrführers übergeben. Am 17. Juni musste die Feuerwehr zu einem Hochwassereinsatz nach Ostönnen ausrücken. Am 04. Juli fand eine gemeinsame Übung mit den Kameraden aus Soest auf dem Hof des Landwirtes Linnhoff-Reinecke statt. Am 31. August wurde eine Großübung mit den Wehren aus Heppen, Weslarn, Bad Sassendorf, Lohne, Horn, Ostinghausen und Eickelborn auf dem Hof des Landwirts Großkurth durchgeführt. Die gute Zusammenarbeit der Wehren war lobenswert. Nach dem Kameradschaftsabend am 16. November musste die Wehr noch einmal zu einem Brand am Horner Bahnhof ausrücken. Wegen der schlechten Wasserverhältnisse wurde die Soester Wehr mit ihrem Tanklöschfahrzeug hinzugezogen, so dass der Brand dann schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Nach der Generalversammlung wurde am 01. Juli 1969 die kommunale Neugliederung der Gemeinden vorgenommen. Dieses hatte auch auf die Bettinghauser Feuerwehr große Auswirkungen. Der Ort Bettinghausen wurde aus dem Amt Oestinghausen ausgegliedert und der neu gebildeten Gemeinde Bad Sassendorf zugeordnet. Aus einem selbstständigen Ort mit eigenem Gemeinderat und einer selbstständigen Freiwilligen Feuerwehr wurde nunmehr ein Ortsteil der Gemeinde Bad Sassendorf, wobei auch die Wehr ihre Selbstständigkeit verlor. Am 15. Juli wurde Wilhelm Kaufmann zum ersten Gemeindebrandmeister der Gemeindefeuerwehr Bad Sassendorf gewählt. Am 30. Juli wurde die Wehr zum Wohnhausbrand beim Gemüsebauern Rickert-Eckernkemper gerufen. Mit Unterstützung der Wehrkameraden aus Bad Sassendorf konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Bis auf technische Hilfeleistungen blieb die Wehr von weiteren Einsätzen im weiteren Jahresverlauf verschont.

Bereits am 07. Januar 1970 trafen sich die aktiven Kameraden der Löschgruppe zu einer Sitzung im Gasthof Linkamp. Grund dieser Sitzung war der Rücktritt des Löschgruppenführers Hermann-Josef Marke, der das Amt aus persönlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte. ZUm Löschgruppenführer wählten die Aktiven Hubert Frerich, zu seinem Stellvertreter Ernst Brunstein. In der Zeit vom 16. Februar bis zum 12. April führte die Löschgruppe erstmals in Verbindung mit dem DRK in Herzfeld einen Erste-Hilfe-Kurs durch. Die Durchführung war ein sehr großer Erfolg, da am Kursus insgesamt 75 Personen teilnahmen. Am 11. Mai wurde die Wehr zu einer Alarmübung auf Gemeindeebene nach Haus Düsse beordert. Da im weiteren Verlauf des Jahres keine weiteren Einsätze gefahren werden mussten, konnte sich die Arbeit auf die Fortbildung und die Fahrzeug- und Gerätepflege konzentrieren.

Das Jubiläumsjahr 1971 der Löschgruppe Bettinghausen wurde mit der Jahresdienstbesprechung der Aktiven am 02. Januar eröffnet. Am 24. April des Jahres wurde dann zusammen mit den anderen Kameraden der gemeindlichen Löschgruppen der Gemeinde Bad Sassendorf in der Weslarner Schützenhalle das 60-jährige Bestehen der Löschgruppe ausgiebig gefeiert. Am 2. Mai wurde es dann bereits wieder bitterer Ernst. Die Löschgruppe wurde zu einem Kaminbrand bei Ewald Mertens gerufen. Der Brand konnte ohne Schwierigkeiten gelöscht werden. Am 16. September kam die Löschgruppe dann bei einem Maschinenhausbrand des Holz verarbeitenden Betriebes Becker in Bettinghausen zum Einsatz. Aus diesem Brand entwickelten sich am 17. und 18. September weitere Schwelbrände, die jedoch innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnten. Am 15. Oktober fand eine Alarmübung auf Gemeindeebene in Weslarn statt. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Löschgruppen klappte vorzüglich. Das Jubiläumsjahr endete mit einem Brandeinsatz auf dem Hof des Landwirts Rienhoff in Wiggeringhausen und dem Kameradschaftsabend am 27. November in der Gaststätte Neugebauer in Ostinghausen.

Die Arbeit am Anfang des Jahres 1972 konzentrierte sich für die Löschgruppe auf Schulungsabende und die Pflege der Fahrzeuge und Geräte. Am 02. April hatte die Wehr einen Brand beim Gemüsebauern Bernhard Mertens und am 17. April den Brand einer Baubude am Haselbach zu löschen. Am 21. Juni galt es dann von einer traditionellen Institution des Ortes Bettinghausen Abschied zu nehmen. Die Gaststätte Linkamp, sei jeher in Bettinghausen ansässig, schloss für immer ihre Pforten. Besonders betrüblich für die Löschgruppe, da an diesem Ort viele Stunden in kameradschaftlicher Weise verbracht und so manche Generalversammlung durchgeführt wurde. Am 06. August rückte die Wehr zu einem Hochwassereinsatz am Kützelbach aus. Starke Regenfälle hatten ihn über die Ufer treten lassen und einige Keller überflutet. Am 27. September wurde eine Alarmübung der Löschgruppe am Möbelwerk Becker durchgeführt, einem Objekt für den Brandschutz in Bettinghausen, dem höchste Priorität beizumessen war. Die Übung klappte einwandfrei, sodass schon 5 Minuten nach Alarmierung das 1. C-Rohr Wasser hatte. Am 23. Oktober gründeten die Löschgruppen aus Weslarn, Ostinghausen und Bettinghausen den Zug II auf Gemeindeebene. Es wurde beschlossen jährlich in jedem Ortsteil gemeinsame Zugübungen durchzuführen. Zudem sollte auch die Kameradschaftspflege nicht zu kurz kommen. Man beschloss die Durchführung eines gemeinsamen Kegelabends im Frühjahr und ein Zugfest mit Frauen im Herbst eines jeden Jahres.

Am 30. April 1973 wurde das erste Zugfest des Zuges II auf Haus Düsse gefeiert. Am 23. Juni führte die Löschgruppe den Abbruch der Gaststätte Linkamp durch. In der Zeit vom 06. bis zum 11. Juli fand eine Ausflugsfahrt nach Berlin statt. Sie wird den Teilnehmern noch in bester Erinnerung sein. In den Sommermonaten wurde wieder fleißig geübt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Nachdem am 29. September eine Alarmübung des Zuges II in Ostinghausen stattgefunden hatte, wurden die Aktiven gegen 20.15 Uhr abermals alarmiert. Die Feldscheune des Landwirtes Großkurth stand in hellen Flammen. Da am Gebäude und den dort gelagerten erheblichen Strohvorräten nichts mehr zu retten war, beschränkte sich die Löschgruppe mit dem Abkühlen der dort aufgestellten Düngersilos und stellte eine Brandwache.

Im Jahre 1974 kam es am 28. April zu einem Flächenbrand im Südfeld, zu dem die Löschgruppe ausrücken musste. Am 30. April führte der Zug II sein zweites Zugfest als „Tanz in den Mai“ in der Weslarner Schützenhalle durch. In den Sommermonaten trafen sich die Aktiven regelmäßig am ersten Mittwoch im Monat zu Übungsabenden im Gerätehaus. Am 07. August fand eine Alarmübung auf dem Hof des Landwirts Hense-Hesselmann statt. Die Verlegung einer längeren Schlauchleitung unter Zwischenschaltung einer Pumpe TS 8/8 klappte vorzüglich. Am 28. August fand in der Schützenhalle in Bad Sassendorf die Wahl eines neuen Gemeindebrandmeister unter Leitung des Kreisbrandmeisters statt. Nach heftiger Diskussion wurde Wilhelm Kerstin aus Beusingsen für das Amt des  Gemeindebrandmeisters vorgeschlagen. Für die Stellvertretung wurde Wilhelm Sander aus Lohne vorgeschlagen. Der Kameradschaftsabend der Löschgruppe am 30. November und die Jahresdienstbesprechung am 28. Dezember beschlossen das Jahr 1974.

Das Jahr 1975 begann für die Löschgruppe mit der Generalversammlung am 22. Februar. Nachdem man sich in den Wintermonaten theoretisch weitergebildet und Fahrzeug und Geräte gepflegt hatte, wurde die Löschgruppe am 06. Juni zu einem Hochwassereinsatz an das Rosenau-Sanatorium in Bad Sassendorf gerufen. Die Rosenau war durch starke Regenfälle über die Ufer getreten und hatte die gesamten Kellerräume überflutet. Nachdem die TS 8/8 zum Einsatz gebracht worden war, wurden fleißig Sandsäcke gefüllt, um Schaden von den technisch hochwertigen Geräten abzuwenden, die sich in den Kellerräumen befanden. Am 03. Oktober fand auf der Lehmkuhle eine Schaumübung statt, bei der es galt einen brennenden PKW zu löschen. Am 12. November fand im Rahmen einer außerordentlichen Aktivenversammlung die Wahl eines neuen stellvertretenden Löschgruppenführers statt, nachdem Ernst Brunstein zurückgetreten war. Für ihn wurde Paul Kettelhake gewählt.

Zum herausragenden Ereignis des Jahres 1976 wurde die Feier des 65-jährigen Bestehens der Löschgruppe. Es wurde am 08. Mai in der Weslarner Schützenhalle feierlich mit allen Löschgruppen der Gemeinde Bad Sassendorf und bekannten Löschgruppen aus den Nachbargemeinden gefeiert.  Im Jahre 1976 trat dann Löschgruppenführer Brandmeister Hubert Frerich zurück. Zum Löschgruppenführer wählten die aktiven Kameraden seinen Stellvertreter Paul Kettelhake und zum Stellvertreter Ernst Brunstein. Am 01. November wurde die Löschgruppe zu einem Großbrand auf das Gehöft Wegener-Merschmann gerufen. Dort war am frühen Nachmittag des Allerheiligentages ein Feuer ausgebrochen, bei dem sämtliche Stallungen und das Wohnhaus ein Raub der Flammen wurden. Vieh, Maschinen  und Sachwerte aus dem Wohnhaus konnten jedoch noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

Im Jahre 1978 nahm erstmals eine Wettkampfgruppe der Löschgruppe an den Leistungswettkämpfen für Freiwillige Feuerwehren mit Erfolg teil. Die Leistungswettkämpfe bestehen aus der Durchführung einer Angriffsübung vom offenen Gewässer, sowie einem theoretischen und sportlichen Teil. Des weiteren kam es im Jahre 1978 durch starke Regenfälle zu mehreren Hochwassereinsätzen. Am 05. Oktober fand eine Alarmübung auf Zugebene in Sieningsen bei der Fabrik Weiste statt. Dabei wurde eine Schlauchleitung von der Rosenau bis Sieningsen verlegt. Die Zusammenarbeit zwischen den Löschgruppen klappte vorzüglich.

In der Jahresdienstbesprechung im Januar 1979 wurde Martin Kettelhake von den Aktiven zum neuen Löschgruppenführer gewählt, nachdem Paul Kettelhake sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Auf Anweisung des Gemeindebrandmeisters Wilhelm Kerstin musste der seit der Gründungszeit der Löschgruppe bestehende Vorstand abgeschafft werden. Die Löschgruppenführung besteht seit dieser Zeit nur noch aus dem Löschgruppenführer, seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und dem Kassierer. Ansonsten wurden regelmäßig Dienstabende durchgeführt und an den Zugübungen teilgenommen . Einsätze waren nicht zu verzeichnen.

Das Jahr 1980 begann mit der Jahresdienstbesprechung im Januar. Am 07. März fand die Generalversammlung mit dem traditionellen Grünkohlessen statt.  Zu einem Pkw-Brand vor der Gaststätte Vogt wurde die Löschgruppe am 13. April gerufen. Der Brand konnte innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden. Bereits vorher musste ein Stallbrand gelöscht werden. Am 31. Mai nahm zum zweiten Male eine Wettkampfgruppe an den Leistungswettkämpfen in Anröchte mit Erfolg teil. Die Löschgruppe richtete am 09. und 10. August das Kinderfest aus. Das Zugfest fand am 23. August auf Haus Düsse statt. Mit der Jahresdienstbesprechung auf Gemeindeebene am 03. Dezember ging das Jahr zu Ende.

Im Jahre 1981 fand kurz nach der Generalversammlung vom 07. März bereits am 11. März ein Hochwassereinsatz in Bettinghausen statt. Am 21. Mai brannte auf der Kreisstraße nach Ostinghausen ein Pkw. Die Hochwassereinsätze wiederholten sich am 02. und 03. Juni, am 29. und 30. Juni sowie am 07. August. Am 18. November kam es beim aktiven Kameraden Heribert Brunstein zu einem Kaminbrand, der sehr schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Zudem wurden regelmäßig Dienstabende durchgeführt, an den Leistungswettkämpfen und an den Übungen des Zuges II teilgenommen. Die Kameradschaft wurde beim Zugfest am 19. September und am 11. November beim heimischen Kameradschaftsabend gepflegt. Mit der Jahresdienstbesprechung auf Gemeindeebene am 25. November ging für die Löschgruppe ein einsatzreiches Jahr zu Ende.

Das Jahr 1982 begann für die Löschgruppe mit der Jahresdienstbesprechung der aktiven Kameraden Anfang Januar, bevor am 27. Februar die Generalversammlung durchgeführt wurde. Am 01. März musste die Löschgruppe an der Bahnhofstraße vom Sturm entwurzelte Bäume beseitigen. Der nächste Einsatz fand bereits am 30. März statt. Auf dem Hofe des Landwirtes Großkurth war eine erhebliche Menge Öl ausgelaufen und hatte den Jordan verschmutzt. Es mussten insgesamt 3 Ölsperren errichtet und über eine Woche regelmäßig kontrolliert und versorgt werden. Am 16. Mai brannte der Bahndamm an der Bahnüberführung Richtung Lohne. Die Löschgruppe Bad Sassendorf half mit, den Brand wirksam zu bekämpfen. Am 15. September stürzte ein Hubschrauber der Britischen Armee in das Maisfeld des Landwirtes Steinhoff am Haselbach. Nachdem die drei Insassen verletzt geborgen waren, wurde die Löschgruppe noch mit Absperrmaßnahmen beauftragt. Am 26. September wurde von der Löschgruppe mit Unterstützung der Soester Drehleiter das neue Kreuz und ein neuer Wetterhahn auf dem Turm der Bettinghauser Kapelle installiert. Die Arbeiten wurden von Martin Kettelhake und Ludwig Rickert (Tankstelle) ausgeführt. Neben regelmäßigen Dienstabenden, der Teilnahme an den Leistungswettkämpfen und der Teilnahme an den Zugübungen des Zuges II wurde auch die Kameradschaft beim Zugfest am 18. September und beim Kameradschaftsabend gepflegt, bevor ein arbeitsreiches Jahr zu Ende ging.

Im Jahre 1983 fand nach der Jahresdienstbesprechung im Januar am 08. März eine außerordentliche Dienstbesprechung statt, auf der Löschgruppenführer Martin Kettelhake seinen Rücktritt erklärte. Am 23. März übernahm Ernst Brunstein kommissarisch die Löschgruppenführung. Danach fand am 26. März die Generalversammlung statt. Nach dem Rücktritt von Ernst Brunstein übernahm Martin Kettelhake wieder die Löschgruppenführung. Zu seinem Stellvertreter wurde Werner Drebber gewählt. Trotz bestehender personeller Schwierigkeiten wurden regelmäßig die Dienstabende durchgeführt und an den Übungen des Zuges II teilgenommen, sodass der Feuerschutz für die Bevölkerung in Bettinghausen jederzeit gewährleistet war.

Im Jahre 1984 wurden neben den üblichen Regularien wie Jahresdienstbesprechung, Generalversammlung und ähnliches, ebenfalls regelmäßige Dienst- und Übungsabende sowie Zugübungen des Zuges II durchgeführt. Brandeinsätze waren nicht zu verzeichnen. Besonders erwähnenswert ist, dass das Feuerwehrfahrzeug LF 8 von der Gemeinde ausgemustert wurde. An dieser Entscheidung wurde die Löschgruppe nicht beteiligt. Die Löschgruppe bekam ein Fahrzeug TSF (VW Bulli) von der Löschgruppe Neuengeseke zugewiesen, welches dort ebenfalls ausgemustert wurde, in Bettinghausen angeblich aber noch einsatzbereit war.

Nach der Jahresdienstbesprechung und der Generalversammlung im Jahre 1985 ging es in der Löschgruppe hauptsächlich um den Kampf mit der Gemeinde Bad Sassendorf um  ein neues Feuerwehrfahrzeug. Dabei wurde die Alltagsarbeit, wie Dienstabende und die Übungen auf Zugebene nicht vernachlässigt. Nach dem zunächst von der Gemeindewehrführung und der Gemeindeverwaltung signalisiert worden war, ein neues Fahrzeug TSF in Bettinghausen zu stationieren, fiel im November die Entscheidung, das neue Fahrzeug in Opmünden zu stationieren. Diese Entscheidung führte nicht nur in der Löschgruppe sondern auch in der gesamten Dorfbevölkerung in Bettinghausen zu großem Unverständnis. Als ein aktives Mitglied der Löschgruppe die Entscheidung in einem Leserbrief in der Presse kritisierte, wurde versucht ihn aus der Wehr auszuschließen.

Der Streit um die Zuweisung des Feuerwehrfahrzeuges setzte sich auch im Jahr 1986 fort. Die Jahresdienstbesprechung am 10. Januar und Generalversammlung am 01. März waren von dieser Thematik ebenfalls geprägt. Nur dem gemeinsamen Kampf und dem Zusammenhalt in der Löschgruppe war es zu verdanken, dass UBM H. Brunstein entgegen dem Willen der Gemeindewehrführung und des Gemeindedirektors nicht aus der Löschgruppe ausgeschlossen wurde. Zu einem Garagenbrand in Weslarn wurde die Löschgruppe am 09. März gerufen. Zwei Wettkampfgruppen nahmen an den Leistungswettkämpfen am 03. Mai in Anröchte teil. Am 28. und 29. Mai konnte trotzdem das 75-jährige Jubiläum der Löschgruppe gefeiert werden. Dieses wurde wegen der bestehenden Schwierigkeiten als reines Dorffest gefeiert und war ein großer Erfolg. Die gesamte Dorfbevölkerung, die Politik und die Ehrengäste nahmen regen Anteil am Geschehen.

Die Dienstabende und Zugübungen wurden auch im Jahre 1986 von den Kameraden der Löschgruppe regelmäßig besucht. Zudem wurden einige technische Hilfeleistungen durchgeführt. Am 23. November trat Löschgruppenführer Martin Kettelhake aus persönlichen Gründen zurück. Die kommissarische Löschgruppenführung übernahm Werner Drebber. Das Jahr endete mit dem Kameradschaftsabend am 29. November und der Jahresdienstbesprechung auf Gemeindeebene am 04. Dezember.

Die Aktiven im Jahr 1986

Das Jahr 1987 begann mit der Jahresdienstbesprechung der Aktiven am 03. Januar.  Zu einem Kaminbrand bei Mertens im Antoniusweg wurde die Löschgruppe am 21. Januar gerufen. Bereits am 02. März kam es wieder einmal zu einem Hochwassereinsatz. Am 07. März fand die Jahreshauptversammlung, verbunden mit dem traditionellen Grünkohlessen statt. Kurz darauf, am 15. März drohten die Keller an der Langen Straße durch den überfluteten Schmutzwasserkanal vollzulaufen. Auch hier war die Löschgruppe stundenlang im Einsatz. Am 30. April wurde die Löschgruppe dann zu einem Zimmerbrand im Haus Frerich, Schustergasse gerufen. Der Brand konnte sehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Am 04. August kam es zu einem Ölunfall beim aktiven Kameraden Hugo Drebber. Auf der Ahse musste eine Ölsperre errichtet und diese regelmäßig versorgt werden. Am 08. August brannte es im Dachgeschoss des Stall- und Scheunengebäudes auf dem Hof des Landwirtes Heinz Westholt. Nur dem schnellen Eingreifen der Löschgruppe war es zu verdanken, dass der Brand auf dieses Gebäude beschränkt blieb und nicht auf das Wohnhaus übergegriffen hat.

Inzwischen war durch die Gemeinde Bad Sassendorf ein neues Fahrzeug (TSF) für die Löschgruppe bestellt worden. Das neue  Fahrzeug konnte bereits am 17./18. Dezember bei der Fa. Ziegler in Giengen an der Brenz abgeholt werden. Zudem sollte die  Alarmauslösung durch die Installation einer Funksirene verbessert werden. Die Löschgruppe hielt sich zudem durch  regelmäßige Übungen und theoretische Weiterbildung auf dem Laufenden. Das Jahr wurde mit dem Kameradschaftsabend am  27. November beendet.  Zu Beginn des Jahres 1988 fand am 16. Januar zunächst die Jahresdienstbesprechung der Aktiven an. Danach stand die Präsentation des neuen Feuerwehrfahrzeuges an. Dieses wurde der Bevölkerung am 24. Januar im Rahmen eines Frühschoppens im Gerätehaus vorgestellt. Geschockt waren die Mitglieder der Feuerwehr, als sie erfuhren, dass das Feuerwehrgerätehaus im Zuge der Zwangsversteigerung des Gehöftes der Brennerei Linhoff mit versteigert werden sollte. Mit Unterstützung des damaligen Ortsvorstehers Karsten Spuhl fanden kurz darauf intensive Gespräche mit der Gemeindeverwaltung statt. Da das Gebäude im Zwangsversteigerungsverfahren nicht ersteigert werden konnte, fasste die Gemeindeverwaltung einen Neubau des Gerätehauses ins Auge. Am 20. Februar wurde Werner Drebber auf einer außerordentlichen Dienstbesprechung von den aktiven Kameraden zum Löschgruppenführer gewählt. Zu seinem Stellvertreter wählte die Löschgruppe Heinz-Josef Schulte. Die Jahreshauptversammlung fand am 12. März im Gasthof Vogt statt.  Zwei Wettkampfgruppen nahmen an den Leistungswettkämpfen in Soest teil. Am 14./15. Mai erfolgte die offizielle Einweihung des Feuerwehrfahrzeuges. Diese Tage waren eine gelungene Sache. Nach der Einweihung des Fahrzeuges durch Pastor Hartmann und Pfarrer Schütz wurde den ganzen Tag mit der Bevölkerung und den benachbarten Wehren rund um das Bürgerhaus gefeiert….

Am 25. Mai fiel dann in der Gemeindeverwaltung Bad Sassendorf die Entscheidung, in Bettinghausen ein neues Feuerwehrhaus zu erstellen.  Mit der Planung wurde der Bettinghauser Architekt Heinrich Plaßmann beauftragt. Die genauen Pläne wurden den Bettinghausern in einer Einwohnerversammlung vorgestellt. Zur Feuerwehrfachausstellung „Roter Hahn“ nach Hannover fuhren am 01. Juni insgesamt 14 aktive Kameraden. Zu einem Hochwassereinsatz nach Lohne wurde die Löschgruppe am 08. August beordert. Dort waren aufgrund starker Regenfälle einige Keller vollgelaufen. Dem Landwirt Franz Allhoff konnte am 11. August bei einem Dieselunfall geholfen werden. Am 27./28. August war die Löschgruppe wieder Ausrichter des Kinderfestes. Zum ersten Spatenstich für die Errichtung des neuen Gerätehauses als Anbau an das Bürgerhaus trafen sich die Aktiven am 14. September. Zur Beseitigung einer Ölspur auf der gesamten Ortsdurchfahrt wurde die Löschgruppe am 25. September gerufen. Da für die Errichtung des Neubaus des Gerätehauses ein erheblicher Anteil an Eigenleistung erbracht werden musste, fand am 27. September eine außerordentliche Generalversammlung statt. Es fanden sich genügend Handwerker und Helfer, die neben den aktiven Mitgliedern der Löschgruppe bereit waren, Arbeiten durchzuführen oder für das leibliche Wohl der Helfer zu sorgen. Am 22. Oktober konnte bereits Richtfest gefeiert werden. Das aktive Mitglied der Löschgruppe Andreas Wagner, der von Beruf Zimmermann ist, hielt den Richtspruch. Anschließend wurde mit den Helfern und Beteiligten ausführlich gefeiert. Neben den Bauarbeiten wurde der Dienstbetrieb weiter aufrechterhalten. Zum Jahresende musste die Löschgruppe am 18. Dezember wieder zu einem Hochwassereinsatz am Kanalnetz ausrücken.

Richtfest 1988

Zum Jahresanfang 1989 waren die Aktiven der Löschgruppe weiter mit den Bauarbeiten am Gerätehaus beschäftigt. Am 13. Januar fand die Jahresdienstbesprechung statt um zu gewährleisten, dass alle Anforderungen an die Löschgruppe auch erledigt werden konnten. Insbesondere musste die Einweihung des Gerätehauses vorbesprochen werden. Bereits am 04. Februar konnte der neue Baustein am Gerätehaus eingesetzt werden. Der Baustein aus dem alten Gerätehaus fand einen Ehrenplatz im neuen Mannschaftsraum.

Die Jahreshauptversammlung fand am 04. März statt. Ebenfalls konnte am 08. April die Sirene vom alten Gerätehaus auf das ehemalige Schulgebäude umgestellt werden. Am 15. April wurde die Erstellung des Gerätehausneubaus mit allen Helfern in den neuen Räumen gefeiert. Die offizielle Einweihung des Gerätehauses erfolgte unter großer Anteilnahme der Bevölkerung am 07. Mai.

Erstmals nahm die Löschgruppe am 03. Juni an Pokalwettkämpfen in Erwitte-Böckum teil. Es konnte ein hervorragender Platz errungen werden. Die Löschgruppe wurde unter 25 teilnehmenden Gruppen beste Gruppe aus dem Altkreis Soest. Die Dienstabende wurden ebenfalls regelmäßig durchgeführt und an den Aktivitäten des Zuges II teilgenommen. Das Jahr 1990 begann für die aktiven Kameraden der Löschgruppe mit der Jahresdienstbesprechung am 13. Januar. Dort wurden die weiteren Aktivitäten des Jahres festgelegt. Am 25. Januar waren durch einen starken Sturm Pappeln beim Gehöft Luhmann/Borg auf die Straße gefallen. Um den Verkehr nicht unnötig zu blockieren, wurden die Pappeln von der Löschgruppe unter großem und gefährlichem Einsatz entfernt. Die Jahreshauptversammlung fand am 17. Februar statt. Am 20. Mai wurde mit allen Aktiven und Frauen ein Ausflug nach Köln durchgeführt. Neben einer Rheinfahrt wurde der Flughafen und die Hauptfeuerwache besichtigt. Außer regelmäßigen Dienstabenden und der Teilnahme an den Aktivitäten des Zuges II nahmen ebenfalls wieder je zwei Wettkampfgruppen an den Leistungswettkämpfen in Geseke und den Pokalwettkämpfen in Erwitte-Böckum teil. Im Sommer und Herbst mussten einige technische Hilfeleistungen bei Verunreinigung von Straßen mit Öl durchgeführt werden. Das Jahr klang mit der Jahresdienstbesprechung in Bad Sassendorf am 23. November aus. Am 26. Januar 1991 fand die Jahresdienstbesprechung der Aktiven statt. Es galt vor allem das 80-jährige Jubiläum der Löschgruppe zu organisieren. Ihr folgte am 23. Februar die Jahreshauptversammlung, zu der wieder viele der passiven Mitglieder erschienen waren. Ihnen wurde unter anderem der Termin für die Feier des 80-jährigen Jubiläums bekannt gegeben. Dieses wurde am 28. April gebührend gefeiert. An den Leistungswettkämpfen in Rüthen am 01. Juni nahmen wieder zwei Gruppen teil. Ebenfalls an den Pokalwettkämpfen in Böckum am 22. Juni. Am 03. Oktober wurde die Löschgruppe zu einem Brandeinsatz alarmiert. Es brannte die Wagenremise auf dem Hof Großkurth.

Brand bei Großkurth 1991

Das Jahr 1992 begann für die Löschgruppe Bettinghausen mit einer schlechten Nachricht. Der stellvertretende Löschgruppenführer Heinz-Josef Schulte musste aus gesundheitlichen Gründen seine Tätigkeit im aktiven Dienst der Feuerwehr einstellen. Um den Dienstposten nicht allzu lange unbesetzt zu lassen, wurde daher am 08. Januar während des Dienstabends ein neuer Stellvertreter für den Löschgruppenführer gewählt. Andreas Wagner wurde von den aktiven Mitgliedern einstimmig zum neuen Stellvertreter des Löschgruppenführers gewählt. Die Jahresdienstbesprechung fand am 01. Februar und die Jahreshauptversammlung am 22. Februar statt. An den Leistungswettkämpfen in Geseke nahmen am 23. Mai wieder zwei Gruppen mit Erfolg teil.  Am 27. und 28. Juni veranstaltete die Löschgruppe wieder das Kinderfest. Eine Dieselspur von Bettinghausen bis Ostinghausen musste die Löschgruppe am 06. Juli beseitigen. Am 29. August nahmen wieder zwei Gruppen an den Pokalwettkämpfen in Böckum teil. Genau gegenüber dem Gerätehaus brannte am 07. September der Dachstuhl der Scheune von Bernhard Schrader. Durch die räumliche Nähe war die Löschgruppe schon kurz nach der Alarmierung vor Ort und konnte so eine Brandausdehnung und größeren Gebäudeschaden verhindern.

Brand bei Schrader 1992

Die Jahresdienstbesprechung in Bad Sassendorf fand am 27. November statt. Mit dem Kameradschaftsabend am 28. November klang das Jahr für die Aktiven aus. Neubau Gerätehaus                    1988/1989     Einweihung  Gerätehaus 1989 Das Jahr 1993 begann für die Aktiven gleich mit einem Hochwassereinsatz. Am 12. Januar waren bedingt durch heftige Regenfälle Keller im Bereich der Brückenstraße und dem Antoniusweg vollgelaufen. Am 16. Januar fand die alljährliche Jahresdienstbesprechung der Aktiven statt. Bereits am 29. Januar folgte der zweite Hochwassereinsatz im Bereich der Brückenstraße und der Langen Straße. Am 27. Februar trafen sich alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung mit Grünkohlessen in der Gaststätte Vogt. Am 22. Mai fanden die Leistungswettkämpfe in Bad Sassendorf statt, an denen eine Gruppe mit Erfolg teilnahm. Zu einem Wasserrohrbruch musste die Löschgruppe am 05. Juli zum aktiven Kameraden Heribert Brunstein ausrücken. Am 30. Juli wurde eine Ölspur in der Brückenstraße beseitigt. Am 28. August nahmen wieder zwei Gruppen in Böckum an den Pokalwettkämpfen teil. Der Vorplatz des Bürgerhauses wurde am 20. September mit auslaufendem Motoröl stark verunreinigt. Nur durch den schnellen Einsatz der Löschgruppe konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Mit der Teilnahme der aktiven Mitglieder an der Jahreshauptversammlung in Bad Sassendorf und dem Kameradschaftsabend im Gerätehaus endete das Jahr.

Hochwasser 1993 im Antoniusweg

Wie in jedem Jahr fand zunächst am 15. Januar 1994 die Jahresdienstbesprechung statt. Dabei wurde unter anderem das Ausbildungsprogramm für das laufende Jahr festgelegt, bevor am 26. Februar die Jahreshauptversammlung durchgeführt wurde. Aufgrund lang anhaltender Regenfälle wurde die Löschgruppe am 15. März bereits wieder zu einem Hochwassereinsatz am Kanalnetz der Lange Straße gerufen. Erst nach siebenstündigem Einsatz konnten die Pumpen wieder abgestellt werden.  Der Beseitigung einer Ölspur galt die Aufmerksamkeit der Löschgruppe am 14. Mai. Eine Fahrt zur Feuerwehrfachausstellung „Roter Hahn“ nach Hannover unternahmen die aktiven Mitglieder am 03. Juni . Am 18. Juni nahmen zwei Gruppen an den Wettkämpfen in Böckum und am 28. Juni eine Wettkampfgruppe an den Leistungswettkämpfen in Anröchte teil. In Böckum konnte mit dem dritten Platz der bisher größte Erfolg der Löschgruppe gefeiert werden.

Pokalwettkämpfe Böckum 1994

Am 28. Juli forderte ein Hochwassereinsatz beim Gasthof Vogt die Aktiven.  Neben den geschilderten Aktivitäten wurden regelmäßig Dienstabende durchgeführt und an den Aktivitäten des Zuges II teilgenommen. Um das Jahr 1995 zu koordinieren, trafen sich die aktiven Mitglieder der Wehr bereits am 13. Januar zur Jahresdienstbesprechung. Am 30. Januar musste die Löschgruppe zu einem ihrer schwersten Hochwassereinsätze ausrücken. Das gesamte untere Dorfgebiet wurde überschwemmt. Zwischen Ahse und Kützelbach konnte man mit dem Boot fahren. Ebenfalls mussten auf dem Hof Großkurth Pferde aus den überschwemmten Ställen in Sicherheit gebracht werden. Der Einsatz erstreckte sich über den gesamten Tag und endete erst in den Abendstunden. Dabei wurden von den Aktiven insgesamt 348 Einsatzstunden abgeleistet. Am 04. März fand die Jahreshauptversammlung statt. Dabei wurde die Gemeindewehrführung nochmals auf den dringenden Bedarf zusätzlicher Pumpen hingewiesen. An den Leistungswettkämpfen in Borgeln am 20. Mai nahm eine Gruppe mit Erfolg teil. Zu einem Dachstuhlbrand des Anbaus musste die Löschgruppe am 09. Juni zum Wohnhaus von Elli Drebber ausrücken. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl des Wohnhauses verhindert werden.  Am 17. Juni 1995 nahmen wieder zwei Wettkampfgruppen an den Pokalwettkämpfen in Böckum teil. Leider konnte der Erfolg des Jahres 1993 nicht wiederholt werden. Die Löschgruppe bewies aber, dass sie immer noch die schnellste Gruppe aus den Teilnehmern des Altkreises Soest ist.  Am 27. September kündigte Löschgruppenführer Werner Drebber seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen zum Jahresende an. Von der Löschgruppe wurden in diesem Jahre aus eigenen Finanzmitteln Strickjacken angeschafft. An der Anschaffung beteiligten sich die Aktiven finanziell. Mit der Jahresdienstbesprechung am 24. November und dem Kameradschaftsabend am 02. Dezember ging das Jahr ohne weitere Einsätze zu Ende. Das Jahr 1996 war für die Löschgruppe sehr hart. Neben der normalen „Feuerwehrtätigkeit“ war die Löschgruppe vor allem für die komplette Organisation des Kinderfestes und des Martinszuges verantwortlich. Zudem feierte sie ihr 85-jähriges Jubiläum und richtete das Preisknobeln aus. In diesem Jahr waren für die Löschgruppe insgesamt 45 Einzeltermine zu absolvieren. Dieses waren auf ein Jahr bezogen fast 4 Termine pro Monat. Während der durchgeführten 10 Dienstabende wurden ca. 200 Ausbildungsstunden absolviert.  Von Einsätzen war die Löschgruppe im Jahr 1996 größtenteils verschont. Am Samstag, dem 13.04. war jedoch ein Brandeinsatz im Nachbarort Weslarn zu absolvieren, bei dem ein Fachwerkhaus komplett abbrannte. Am Einsatz nahmen 9 Kameraden teil, die insgesamt 22 Einsatzstunden absolvierten.

Brand in Weslarn 1996

Zudem fanden regelmäßig Sitzungen der Löschgruppenführung, des Vereinsgremiums und insgesamt 3 interne Dienstbesprechungen statt. Auf Zugebene wurde weiter konsequent die Zusammenarbeit mit den Löschgruppen aus Weslarn und Ostinghausen geprobt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Am 08.05. wurde von den aktiven Mitgliedern eine neue Löschgruppenführung gewählt. Nach langen Diskussionen hatten sich BM A. Wagner und OFM K. Steinhoff als Löschgruppenführer und Stellvertreter zur Verfügung gestellt. Die Löschgruppe hoffte, nun endlich für längere Zeit eine konstante Führung zu haben. Neben der Teilnahme mit jeweils 2 Gruppen an den Leistungswettkämpfen und den Pokalwettkämpfen in Böckum war eine Werbekampagne für die Jugendfeuerwehr im Rahmen des Kinderfestes außerordentlich erfolgreich. Erstmals in der Geschichte der Löschgruppe Bettinghausen konnte eine Abteilung „Jugendfeuerwehr“ eröffnet werden. Diese stellte mit 5 Mitgliedern gleich zu Beginn den größten Teil der Jugendfeuerwehr Bad Sassendorf dar, da dort die gesamte Ausbildung koordiniert und durchgeführt wird.  Leider verhinderte das schlechte Wetter eine bessere Beteiligung der Dorfbevölkerung am Kinderfest und am 85-jährigen Jubiläum. Zur Kameradschaftspflege wurde wieder eine Familienfahrradtour am „Vatertag“ durchgeführt. Mit dem „Kameradschaftsabend“ Ende November klang ein ereignisreiches Jahr der Löschgruppe aus. Auch im Jahre 1997 wurde die Löschgruppe wieder außerordentlich gefordert. Es waren insgesamt 36 Einzeltermine zu absolvieren. Dieses waren im Jahresdurchschnitt 3 Termine pro Monat. Zudem wurden insgesamt 11 Dienstabende durchgeführt. Während der Dienstabende wurden ca. 218 Ausbildungsstunden absolviert. Die Löschgruppe musste im Jahre 1997 zu 2 Einsätzen ausrücken. Am frühen Morgen des 12.01.1997 brannte das Park-Hotel in Bad Sassendorf  ab. Am Einsatz nahmen 12 Kameraden teil. Dabei wurden insgesamt 48 Einsatzstunden absolviert. Die Kameraden hatten insbesondere mit den widrigen Witterungsverhältnissen zu kämpfen. Bedingt durch sofort gefrierendes Löschwasser auf Schläuchen, Leitern und auf dem Boden war äußerste Vorsicht und Konzentration gefordert. Zudem war die Einsatzabwicklung, bedingt durch die außerordentliche Kälte nur durch stetiges Austauschen der Einsatzkräfte möglich. Die Zusammenarbeit, insbesondere mit den Kameraden des Zuges II klappte vorzüglich. Zu einem weiteren Brandeinsatz wurde die Löschgruppe am Nachmittag des 16.09.1997 gerufen. Auf Haus Düsse brannte eine Wagenremise, in der neben landwirtschaftlichen Geräten auch ein großer Teil nachwachsender Rohstoffe lagerte. Diese mussten in einem mühsamen Einsatz auseinandergefahren und abgelöscht werden. Insbesondere die erhebliche Qualmentwicklung, die sich bedingt durch den umstehenden Wald auf dem Boden niederschlug, machte den Einsatzkräften zu schaffen. Hier wurde insbesondere die fehlende Ausrüstung der Löschgruppe mit schwerem Atemschutz deutlich, zumal es inzwischen genügend ausgebildete Kräfte in der Löschgruppe gab. Auch die Kameraden unserer Löschgruppe haben im Einsatzfall einen Anspruch auf einen größtmöglichen Gesundheitsschutz. An dem insgesamt fünfstündigen Einsatz nahmen 13 Kameraden teil. Es wurden insgesamt 65 Einsatzstunden abgeleistet.

Brand Haus Düsse, 1997

Auf Zugebene wurden neben drei „normalen Zugübungen“ eine Maschinisten- , eine Atemschutz- und eine Funkübung im 2-m- Band durchgeführt. Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen im 4-m-Band teilgenommen. An den Leistungswettkämpfen in Werl-Sönnern nahmen zwei Gruppen und an den Pokalwettkämpfen in Böckum  nahmen ebenfalls zwei Gruppen mit Erfolg teil. Die Löschgruppe wurde wiederum beste aus dem Altkreis Soest und belegte in diesem Jahr unter 12 teilnehmenden Gruppen mit einer Gruppe einen hervorragenden 4. Platz. Dafür gab es nach einigen Jahren wieder einen großen Pokal. Zudem wurde nach etlichen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz wieder einmal ein „Erste-Hilfe-Kursus“ angeboten. Das Interesse war so groß, dass der Kurs geteilt werden musste. Insgesamt nahmen 28 Personen teil. Das Interesse verdeutlicht, wie wichtig eine derartige Ausbildung ist. Es ist beabsichtigt, diesen Kursus in unregelmäßigen Abständen wieder anzubieten. Nicht so groß war das Interesse an der Überprüfung der Feuerlöscher. Dieses mag daran liegen, dass bedingt durch die inzwischen häufigen Anschlüsse der Gebäude an das Gasnetz, die Vorhaltung eines funktionierenden Feuerlöschers nicht mehr zwingend gefordert ist. Zur Personalentwicklung galt es folgendes mitzuteilen: Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand weiterhin aus 5 Kameraden. Ein Kamerad aus dieser Gruppe absolvierte in diesem Jahr aufgrund seines Alters ein sogenanntes „Übergangsjahr“. Das bedeutet, dass er sowohl Dienst in der Jugendfeuerwehr, als auch in der Löschgruppe ableistete. Die Jugendlichen aus Bettinghausen stellten weiterhin den größten Anteil der gesamten Jugendfeuerwehr Bad Sassendorf. Die Gesamtstärke der aktiven Mitglieder betrug 25  Kameraden. Die Alters- und Ehrenabteilung bestand weiterhin aus 5 Mitgliedern. 119 Mitglieder gehörten der passiven fördernden Abteilung an.

Das Jahr 1998 begann mit einem Paukenschlag. In der Neujahrsnacht wurde die Löschgruppe bereits zum ersten Brandeinsatz gerufen. Es stellte sich jedoch heraus, dass lediglich ein Baum draußen vor dem Gebäude Roggenkamp 25 gebrannt hatte. Da zur Leitstelle per Notruf jedoch ein Wohnungsbrand gemeldet wurde, wurde der gesamte Zug II alarmiert. Auch im weiteren Verlauf des Jahres 1998 wurde die Löschgruppe wieder außerordentlich gefordert. Es waren insgesamt 34 Einzeltermine zu absolvieren. Zudem wurden insgesamt 11 Dienstabende durchgeführt. Während der Dienstabende und der Aktivitäten auf Zugebene wurden 409 Ausbildungsstunden absolviert. Die Löschgruppe musste im weiteren Jahresverlauf noch zu weiteren 5 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus zwei Brandeinsätzen, drei Hochwassereinsätzen und einem Ölalarm auf der Ahse zusammen. Nach dem bereits geschilderten Brandeinsatz am Neujahrstag brannte am Abend des 19.06.1998 eine Mietwohnung im Gebäude von Benno Schrader. Da sich in der Wohnung noch Personen aufhielten, war höchste Eile geboten. Auch ohne Atemschutz wurde die Wohnung zur Menschrettung betreten. Auslöser des Brandes war wahrscheinlich ein defektes Fernsehgerät. Diesen Brand nahm die Löschgruppenführung noch einmal in einem Sonderbericht zum Einsatzbericht zum Anlass, auf die notwendige Anschaffung von Atemschutzgeräten hinzuweisen. Es schien gelungen zu sein, dass für die Löschgruppe 4 Atemschutzgeräte angeschafft werden. Eine Zusage des Gemeindedirektors lag vor und in der Politik wurden bereits die ersten Beschlüsse gefasst. Nachdem am 26.08. und 16.09.1998 zwei kleinere Hochwassereinsätze zu absolvieren waren, wurde die Löschgruppe am 01.11.1998 bereits um 9.00 Uhr zum auch in der Presse hervorgehobenen „Jahrhunderthochwasser“ gerufen. An der Langen Straße waren Keller überflutet und auch das Kanalnetz drohte wieder vollzulaufen. Die Löschgruppe war über den ganzen Tag hin bis zum frühen Morgen des 02.11.1998 damit beschäftigt, Keller auszupumpen. Sandsäcke zu füllen und zu verteilen und das Kanalnetz in Schach zu halten.

Am 07.11.1998 folgte dann noch ein Öleinsatz an der Ahse. Dieser war durch auslaufenden Dieselkraftstoff verursacht worden. Insgesamt wurden im Jahr 1998 377 Einsatzstunden abgeleistet. Davon entfielen allein 300 Stunden auf den Hochwassereinsatz am 01.11.! Zudem wurden 74 Stunden für technische Hilfe abgeleistet. Insgesamt ergeben sich somit im Jahr 860 Gesamtstunden. Auf Zugebene wurden neben drei „normalen Zugübungen“ eine Maschinisten- , eine Atemschutz-, eine Leiter-, eine GSG- und eine Funkübung im 2-m-Band durchgeführt. Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen im 4-m-Band teilgenommen. An den Leistungswettkämpfen in Lippetal-Hultrop nahm eine Gruppe und an den Pokalwettkämpfen in Böckum nahmen zwei Gruppen mit Erfolg teil. Die Gruppen wurden wiederum die Besten aus dem Altkreis Soest und belegten in diesem Jahr unter 13 teilnehmenden Gruppen die Plätze 5 und 6. Dafür gab es  wieder einen großen Pokal. Zur Personalentwicklung konnte folgendes festgestellt werden: Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand aus 3 Kameraden. Ein Kamerad konnte inzwischen in die aktive Wehr übernommen werden. Die Gesamtstärke der aktiven Mitglieder beträgt derzeit 25 Kameraden. Die Alters- und Ehrenabteilung bestand weiterhin aus 5 Mitgliedern. Durch eine intensive Werbekampagne konnte erreicht werden, dass die passiven, fördernden Mitglieder um 28 Mitglieder auf nunmehr 148 Mitglieder erweitert werden konnte.

Ein besonderer Höhepunkt für die Löschgruppe war die Beförderung ihres „Chefs“ Andreas Wagner zum Oberbrandmeister. Er ist erst der zweite Oberbrandmeister seit Bestehen der Löschgruppe.

OBM Andreas Wagner 1998, mit auf dem Bild der damalige stellv. Wehrführer K.-W. Gosselke (Quelle: Soester Anzeiger)

Das Jahr 1999 war neben dem normalen Jahresablauf weiterhin geprägt um den Kampf für die Ausrüstung der Löschgruppe mit Atemschutzgeräten. Nachdem in den politischen Gremien die entsprechenden Beschlüsse gefasst wurden, mussten wir feststellen, dass versucht wurde die Anschaffung seitens der Gemeindewehrführung zu unterlaufen. So wurde ein Mitglied der Löschgruppe unter einem Vorwand mit dem Fahrzeug zu einem Wiegetermin angefordert, um ein paar Kilo an Überlastung des Fahrzeuges in der Sitzung des Feuerwehrausschusses seitens der Gemeindewehrführung dazu zu nutzen, die Anschaffung der Atemschutzgeräte aufgrund des überschrittenen zulässigen Gesamtgewichtes möglichst zu verhindern. Dass es auch die Möglichkeit gab, das Fahrzeug zu entlasten, wurde vorher wohl nicht in Betracht gezogen. Im Jahr 1999 waren insgesamt 38 Einzeltermine zu absolvieren. Besonders belastet war die Löschgruppe durch die in diesem Jahre für den Spielmannszug übernommenen zusätzlichen Termine, wie dem Kinderfest, Martinszug, etc. Zudem wurden insgesamt 11 Dienstabende durchgeführt. Während der Dienstabende und der Aktivitäten auf Zugebene wurden ca. 600 Ausbildungsstunden absolviert. Die Löschgruppe musste im weiteren Jahresverlauf zu 6 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus drei Brandeinsätzen, einem Hochwassereinsatz, einer Ölverschmutzung auf einer Straße und einem Ölalarm auf der Ahse zusammen. In der Nacht des 22.01. brannte das Wohngebäude eines Feuerwehrkameraden in Lohne.

Brand in Lohne 1999 (Quelle: Soester Anzeiger

Am 06. und 07. April des Jahres kam es wieder einmal zu einer Ölverschmutzung auf der Ahse. Der Verursacher konnte festgestellt werden. Am 05. Juli wurde ein großer Straßenbereich des Kolpingweges durch Hydrauliköl eines großen Fahrzeuges verschmutzt. Die Straße wurde mit Bindemittel abgestreut und das Bindemittel später wieder aufgefegt. Am Schützenfestmontag, dem 19.07. schrillten kurz vor dem Antreten aufgrund eines Unwetters wieder einmal die Alarmsirenen. Zunächst wurde die Löschgruppe zu einem Scheunenbrand nach Heppen gerufen. Schon die Anfahrt erwies sich aufgrund überfluteter Straßenbereiche als sehr schwierig. Kaum waren die Schläuche in Heppen ausgerollt und mit den Löscharbeiten begonnen, kam der Einsatzbefehl zurück nach Bettinghausen. Dort war das Kanalnetz mal wieder überlastet. Da der Regen jedoch sehr schnell nachließ, konnten die Pumparbeiten gegen 20.00 Uhr wieder eingestellt werden. Danach wurde auf dem Schützenfest noch ausgiebig gefeiert. An diesem Einsatz nahmen trotz Schützenfestes 21 von 25 aktiven Kameraden teil. Die Löschgruppe ist jedoch weiterhin gespannt, ob es der Gemeinde gelingt, das „Kanalproblem“ in Bettinghausen irgendwann einmal endgültig zu lösen.

In der Nacht des 25.09. brannten in der Feldflur zwischen Bettinghausen und Bad Sassendorf ca. 35 Rundballen aus Stroh aus dem Besitz unseres Feuerwehrkameraden Franz Huneke. Da es aufgrund der ungünstigen Windverhältnisse zu einer starken Geruchsbelästigung innerhalb des Ortsbereiches kam, wurde die Löschgruppe über stille Alarmierung zur Unterstützung der Kameraden aus Bad Sassendorf angefordert. Gegen 6.30 Uhr am Morgen waren die Strohballen soweit abgelöscht und eingearbeitet, dass der Einsatz beendet werden konnte. Insgesamt wurden 133 Einsatzstunden abgeleistet. Zudem wurden 24 Stunden für technische Hilfe abgeleistet. Insgesamt ergeben sich somit im Jahr 757 Gesamtstunden. Am 11. und 12. Juni wurde das Gerätehaus innen in Eigenleistung renoviert. Dabei wurden insgesamt 174 Arbeitsstunden abgeleistet. Auf Zugebene wurden neben drei „normalen Zugübungen“ eine Maschinisten-, eine Atemschutz-, eine Leiter-, eine GSG- und eine Funkübung im 2-m-Band durchgeführt. Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen im 4-m-Band teilgenommen. An den Leistungswettkämpfen in Bad Sassendorf nahmen zwei Gruppen unter der Führung von UBM H. Brunstein und OFM Th. Hemmer teil. Die Pokalwettkämpfe in Böckum fielen aus.  Zur Personalentwicklung war folgendes mitzuteilen: Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand aus 1 Kameraden. Zwei Kameraden aus dieser Gruppe wurden in diesem Jahr nach Absolvierung des „Übergangsjahres“ in den aktiven Dienst übernommen. Die Gesamtstärke der aktiven Mitglieder betrug 21 Kameraden. Die Alters- und Ehrenabteilung bestand inzwischen nach Übertritt der Kameraden Ferdi Hoffmeier, Ludwig Rickert (Gemüse) und Karsten Spuhl aus 8 Mitgliedern. Die Anzahl passiven, fördernden Mitglieder betrug 151 Mitglieder.

Im Jahr 2000 wurden durch die Gemeinde Bad Sassendorf die Atemschutzgeräte beschafft und in das Fahrzeug eingebaut. Der Einbau wurde in Eigenleistung vorgenommen. Somit verfügt die Löschgruppe nunmehr über 4 Atemschutzgeräte. Diese dienen nicht nur dem Eigenschutz der Kameraden im Einsatz sondern stellen auch sicher, dass umgehende Hilfe für die Betroffenen erfolgt. Insgesamt sind inzwischen 15 Kameraden im Umgang mit den Geräten ausgebildet und geschult. Wir hoffen jedoch, dass diese Geräte nicht allzu oft in Einsatz kommen müssen.  Zudem waren insgesamt 38 Einzeltermine zu absolvieren. Es wurden insgesamt 11 Dienstabende  und 4 Dienstbesprechungen durchgeführt. Über das gesamte Jahr wurden insgesamt 1.155 Einsatz-, Dienst- und Ausbildungsstunden abgeleistet. Die Löschgruppe musste im Jahresverlauf zu 3 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus zwei Brandeinsätzen und einer Ölverschmutzung auf einer Straße zusammen. In der Nacht des 20.04. brannte ein großer Viehstall in Neuengeseke.

Brand Viehstall Neuengeseke im Jahr 2000 ( Quelle: Soester Anzeiger)

Die Löschgruppe wurde um 3.12 Uhr alarmiert und rückte bereits um 3.17 Uhr mit 13 Kameraden aus. Im Einsatz galt es vorrangig das Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude und Stallteile zu verhindern.

Kurz darauf, am 01.05.2000 brannte in Weslarn das gerade frisch renovierte Fachwerkgebäude eines Feuerwehrkameraden in voller Ausdehnung. Die Löschgruppe wurde um 5.08 Uhr alarmiert und rückte bereits um 5.12 Uhr mit insgesamt 14 Kameraden aus. Bei diesem Brand kamen erstmals unsere Atemschutzgeräte zum Einsatz, galt es doch, das Feuer auch innerhalb des Gebäudes zu bekämpfen. Leider konnte das Gebäude nicht gerettet werden. Am 21.05. wurde die Atemschutzgeräte der Dorfbevölkerung und allen Interessierten vorgestellt. Im Geräthaus war zudem eine Ausstellung zur Entwicklung des Atemschutzes aufgebaut. Leider stieß diese Veranstaltung nur auf recht wenig Resonanz in der Dorfbevölkerung und den Bettinghauser Vereinen.  Auf Zugebene wurden neben drei „normalen Zugübungen“ eine Maschinisten- , eine Atemschutz-, eine Leiter- eine GSG- und eine Funkübung im 2-m-Band durchgeführt. Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen im 4-m-Band teilgenommen. An den Leistungswettkämpfen in Bad Sassendorf nahmen zwei Wettkampfgruppen unter der Führung von OBM A. Wagner und UBM H. Brunstein teil. Die Pokalwettkämpfe in Böckum fielen aus. Ende des letzten und direkt zu Beginn dieses Jahres mussten wir leider zwei Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung beerdigen. Den Kameraden Franz Huneke und Paul Kettelhake wurde bereits in der Jahreshauptversammlung gedacht.  Zur Personalentwicklung war folgendes mitzuteilen: Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand aus 2 Kameraden. Die Gesamtstärke der aktiven Mitglieder betrug 20 Kameraden. Die Alters- und Ehrenabteilung bestand inzwischen nach Übertritt des Kameraden Ludwig Rickert (Tankstelle) und dem Tod der Kameraden Franz Huneke und Paul Kettelhake aus 7 Mitgliedern. Die Anzahl passiven, fördernden Mitglieder betrug 145 Mitglieder.

Mit dem Jahr 2001 ging wiederum ein ereignisreiches Jahr für die Löschgruppe zu Ende. Es waren insgesamt 39 Einzeltermine zu absolvieren. Es wurde insgesamt 11 Dienstabende und 3 Dienstbesprechungen durchgeführt. Die Löschgruppe musste im Jahresverlauf zu 5 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus zwei Brandeinsätzen, zwei Ölverschmutzungen auf Straßenflächen und einem kurzen Hochwassereinsatz zusammen. Am 26.03. drohte ein überlaufender Graben im Antoniusweg ein Wohngebäude zu durchfluten. Mit dem Einsatz der vor einigen Jahren seitens der Gemeinde angeschafften Tauchpumpe konnte dieses jedoch verhindert werden. In der Nacht des 24.04. brannte eine große Scheune in Gabrechten. Die Löschgruppe wurde um 1.34 Uhr alarmiert und rückte bereits um 1.44 mit 13 Kameraden aus. Im Einsatz galt es vorrangig das Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude und Stallteile zu verhindern. Am 18.06. und 19.08. mussten zwei Ölspuren einmal auf der Landstraße L808 bis Ostinghausen und einmal auf der Kreisstraße Richtung Weslarn beseitigt werden. In der Nacht des 03.10. wurde die Löschgruppe um 3.58 Uhr zu einem Wohnungsbrand in den Woesteweg gerufen. Nachdem bereits um 4.10 Uhr insgesamt 9 Kameraden ausgerückt waren, stellte sich heraus, dass es sich um eine Fehlalarmierung handelte.  Am 30.06. hatte die Löschgruppe keine Mühen gescheut, um gemeinsam mit den Bettinghauser Vereinen, benachbarten und befreundeten Löschgruppen, sowie der Dorfbevölkerung ihr 90 jähriges Jubiläum zu feiern. „Strohballenwettrennen“ und „Kuhfladenroulette“ sollten neben anderen Attraktionen die Höhepunkte des Festes werden. Leider machte uns der Wettergott einen derben Strich durch die Rechnung! Gott sei Dank stand für den „harten Kern“ am Abend ein Zelt zur Verfügung, sodass in einem überschaubaren Kreis noch kräftig gefeiert werden konnte. Es kann hier bekannt gegeben werden, dass das Strohballenrennen auch zukünftig im zweijährigen Abstand weitergeführt werden soll. Nächstes Strohballenrennen somit im Jahres 2003. Geplanter Termin ist im September. Die Löschgruppenführung traf sich insgesamt zu 3 Sitzungen und nahm an zwei Löschgruppenführersitzungen auf Gemeindeebene teil. Zudem fand eine regelmäßige Beteiligung an den insgesamt 6 Sitzungen des Vereinsgremiums statt. Auf Zugebene wurden neben drei “normalen“ Zugübungen, eine Maschinisten-, eine Atemschutz-, eine Leiter- und eine Funkübung im 2-m-Band durchgeführt. Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen im 4-m-Band teilgenommen. Zudem richtete die Löschgruppe im vergangenen Jahr das Zugfest aus, an dem insgesamt 71 Kameraden mit ihren Frauen teilnahmen. An den Leistungswettkämpfen in Hultrop nahm eine Wettkampfgruppe unter der Führung von UBM Heribert Brunstein teil. Die Pokalwettkämpfe in Böckum fielen wiederum aus. Dafür erhielt die Löschgruppe eine Einladung der Löschgruppe Günne, die in diesem Jahr einen Schnelligkeitswettbewerb ausrichtete. Dort belegte die teilnehmende Gruppe ohne große Übungspraxis einen hervorragenden 4. Platz von insgesamt  16 teilnehmenden Mannschaften. Außerdem soll nicht unerwähnt bleiben, dass ab dem 03.09. in vielen Stunden dass Gerätehaus einer Außenrenovierung unterzogen und mit einem neuen Farbanstrich versehen wurde. Zur Personalentwicklung war folgendes mitzuteilen: Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand aus 3 Kameraden. Die Gesamtstärke der aktiven Mitglieder betrug nach dem Wegzug eines Kameraden und einem Neueintritt weiterhin derzeit 20 Kameraden. Die Alters- und Ehrenabteilung bestand weiterhin aus 7 Mitgliedern. Die Anzahl passiven, fördernden Mitglieder betrug 153 Mitglieder.

Auch im Jahr 2002 Jahr wurde die Löschgruppe wieder oftmals gefordert. Es waren insgesamt 36 Einzeltermine zu absolvieren und davon wurden 11 Dienstabende durchgeführt. Die Löschgruppe musste im Jahresverlauf zu 3 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus einem Brandeinsatz, einer Ölverschmutzung auf der Ahse und einem Hochwassereinsatz zusammen. Am 14.01. wurde gegen 17.00 Uhr eine Ölverschmutzung auf der Ahse gemeldet. Die Verschmutzung war jedoch eher geringeren Ausmaßes, sodass keine Ölsperre errichtet werden musste. Nach einer Beobachtungszeit konnte der Einsatz nach einer Stunde beendet werden. Am 02.07. brannte auf Haus Düsse ein Viehstall. Die Löschgruppe wurde um 17.01 Uhr alarmiert und rückte bereits um 17.05 mit 12 Kameraden aus. Im Einsatz galt es eine Wasserversorgung von der Ahse aufzubauen und die brennenden Rundballen auseinander zu fahren und abzulöschen. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung konnte der Einsatz nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Am 01.08. kam es aufgrund erheblichen Regens, zur Überflutung des Gehöftes Großkurth. Durch ein Überlaufen der Ahse wurden der ein Teil des Hofbereiches und der Stallungen überflutet. Die Löschgruppe wurde um 16.27 Uhr alarmiert und konnte bereits um 16.33 Uhr mit 12 Kameraden ausrücken. Nach Einsatz unserer Pumpe und durch fallen des Hochwasserstandes, konnte der Einsatz nach gut 2 ½ Stunden beendet werden. Die Löschgruppenführung traf sich insgesamt zu 3 Sitzungen und nahm an zwei Lösch-gruppenführersitzungen auf Gemeindeebene teil. Zudem fand eine regelmäßige Beteiligung an den Sitzungen des Vereinsgremiums statt. Auf Zugebene wurden neben drei “normalen“ Zugübungen eine Maschinisten-‚ eine Atemschutz-, eine Leiter- und eine Funkübung im 2-m-Band durchgeführt. Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen im 4-m-Band teilgenommen. An den Leistungswettkämpfen in Weslarn nahm eine Wettkampfgruppe unter der Führung von UBM  Heribert Brunstein teil.  Die Pokalwettkämpfe in Böckum fielen wiederum aus. Dafür erhielt die Löschgruppe eine Einladung der Löschgruppe Bergede, die in diesem Jahr einen Schnelligkeitswettbewerb ausrichtete. Dort belegte die Teilnehmende Gruppe den 1. Platz unter den teilnehmenden Gastgruppen und konnte dafür einen Pokal in Empfang nehmen.

Kameradschaftsabend 2002

Zur Personalentwicklung war folgendes mitzuteilen: Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand weiterhin aus 3 Kameraden. Die Gesamtstärke der aktiven Mitglieder betrug nach dem Wegzug von zwei Kameraden derzeit 18 Kameraden. Die Ehrenabteilung bestand weiterhin aus 7 Mitgliedern. Die Anzahl passiven, fördernden Mitglieder betrug 153 Mitglieder. Auch im Jahr 2003 waren insgesamt 35 Einzeltermine zu absolvieren und davon wurden 11 Dienstabende durchgeführt. Die Löschgruppe musste im Jahresverlauf zu 2 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus einem Technischen Hilfe Einsatz (Hochwasser), einem Brandeinsatz (Fehlalarmierung) zusammen. Am 03.01. kam es aufgrund erheblichen Regens, zur Überflutung der Ahse. Durch ein Rücklaufen der Ahse in das Kanalsystem kam es dazu, dass das Wasser durch die Schächte in einigen Kellern drückte. Die Löschgruppe wurde um 19.29 Uhr alarmiert und konnte bereits um 19.34 Uhr mit 14 Kameraden ausrücken. Nach Einsatz unserer Pumpe und durch eine durch die Gemeinde gestellte Schmutzwasserpumpe wurde das Kanalsystem auf einem niedrigen Pegel gehalten. Durch das Fallen des Hochwasserstandes konnte der Einsatz um 2.43 Uhr beendet werden.  Am 7.09. um 1.40 Uhr wurden wir zu einem Brandeinsatz gerufen. Um 1.44 Uhr rückten wir mit 11 Kameraden aus. Bei der Ankunft stellte sich heraus, dass es sich um eine Fehlalarmierung handelte. Am 20.09. führten wir unser zweites Strohballenrennen durch. Es nahmen insgesamt 20 Mannschaften teil. 7 Mannschaften kamen aus Bettinghausen, 13 aus den benachbarten Orten.  Da wir diesmal den Platz näher am Dorf gewählt hatten, hätten wir uns natürlich eine größere Beteiligung der Dorfbevölkerung gewünscht. Die Löschgruppenführung traf sich insgesamt zu 4 Sitzungen und nahm an 2 Lösch-gruppenführersitzungen auf Gemeindeebene teil. Zudem fand eine Beteiligung an den Sitzungen des Vereinsgremiums statt. Auf Zugebene wurden sechs  Zugübungen durchgeführt. Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen im 4-m-Band teilgenommen. An den Leistungswettkämpfen in Hultrop nahm eine Wettkampfgruppe unter der Führung von UBM  Thomas Hemmer mit Erfolg teil.  Zur Personalentwicklung ist folgendes mitzuteilen: Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand weiterhin aus 3 Kameraden. Die Gesamtstärke der aktiven Mitglieder betrug nach einem Neuzugang derzeit 19 Kameraden. Die Ehrenabteilung bestand aus 6 Mitgliedern. Die Anzahl passiven, fördernden Mitglieder betrug 156 Mitglieder.

Das Jahr 2004 stellte ebenfalls wieder hohe Anforderungen an die Löschgruppe. Es wurden insgesamt 32 Einzeltermine absolviert. Davon wurden insgesamt 10 Dienstabende und  2 Dienstbesprechungen durchgeführt. Die Löschgruppe musste zu 4 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus zwei Hochwassereinsätzen und zwei Brandeinsätzen zusammen. Am 23.04.2004 brannte eine strohbefüllte Scheune in Weslarn. Um 19.07 Uhr wurde die Löschgruppe alarmiert und rückte bereits um 19.13 mit 14 Kameraden aus. Im Einsatz galt es vorrangig das Ausdehnen des Feuers auf die angrenzenden Gebäude zu verhindern. Erschwert wurde die Lage durch die starke Rauchentwicklung, die sich auf dem ganzen Hof ausbreitete. Es konnte zum Teil nur mit Atemschutzgeräten gearbeitet werden. An den Leistungswettkämpfen nahm die Löschgruppe unter der Führung von UBM H. Brunstein mit großem Erfolg teil.  Ohne Fehler wurde die Angriffsübung mit drei Strahlrohren, Knoten und Stiche, der Aufbau einer Bockleiter und theoretische Fragen absolviert.  Am 19. Juni nahm die Löschgruppe mit 3 Mannschaften à 3 Männer am Dreikampf der Löschgruppe Lohe teil. Die Löschgruppe belegte dabei den 3.,  den 10. und den 12. Platz, von 22 Teilnehmenden Mannschaften.

Loher Dreikampf 1994

Am 13.07.2004 wurde die Löschgruppe zu Brandeinsatz im Roggenkamp gerufen. Die Löschgruppe wurde um 15.45 Uhr alarmiert und rückte um 15.51 Uhr aus. In dem Mehrfamilienhaus im Erdgeschoss brannte eine Küchenzeile vermutlich durch Überhitzung des Herdes, dadurch entzündete sich die  Abzugshaube.  Die Löschgruppe hat diesen Brand zügig mit der Kübelspritze gelöscht, damit kein großer Wasserschaden entsteht. Ebenfalls musste der Strom wg. Kurzschlussgefahr unterbrochen werden. Am 18.07.2004 wurde die Löschgruppe um 16.16 Uhr zur Technischen Hilfe bei Wassereinbruch in Gebäuden gerufen. Da fast alle Kameraden auf dem Schützenplatz waren, konnte die Löschgruppe in voller Stärke ausrücken.  In der Dornheide lief aufgrund des starken Platzregens das Wasser von der Straße in das Gebäude. Die Bewohner hatten aber mit einer alten Matratze vor der Haustür selber schon einen Damm errichtet und eine weitere Hilfe war nicht mehr erforderlich. Im Roggenkamp drückte das Wasser aus einem Kellerschacht. Durch Abpumpen des Wassers mit unserer Tauchpumpe, und dem Hochstellen der Einrichtungsgegenstände konnte ein weiterer Schaden jedoch verhindert werden.    Die Löschgruppenführung traf sich insgesamt zu 3 Sitzungen und nahm an zwei Löschgruppenführersitzungen auf Gemeindeebene teil. Zudem fand eine regelmäßige Beteiligung an den Sitzungen des Vereinsgremiums statt. Auf Zugebene fanden drei „ normale Zugübungen“,  eine Technische Hilfe -, und eine Maschinisten –  und eine Leiterübung statt.  Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen  im 4-Meter-Band teilgenommen.   Zur Personalentwicklung ist folgendes mitzuteilen: Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand aus 4 Mitgliedern, 3 Kameraden und einer Kameradin. Die Gesamtstärke der Aktiven Wehr betrug 18 Kameraden. Die Ehrenabteilung bestand weiterhin aus 6 Mitgliedern. Die Anzahl der passiven, fördernden Mitglieder betrug 152 Mitglieder.

Mit dem Jahr 2005 ging ein ereignisreiches Jahr für die Löschgruppe zu Ende. Es wurden insgesamt 30 Einzeltermine absolviert. Davon wurden insgesamt 10 Dienstabende und  4 Dienstbesprechungen durchgeführt. Zudem fand eine regelmäßige Beteiligung an den Sitzungen des Vereinsgremiums statt.  Die Löschgruppe musste zu 2 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus einem Brandeinsatz und einem Technische Hilfe Einsatz zur Ölbeseitigung zusammen. Am 12.02.2005 brannte ein Kamin im Antoniusweg in Bettinghausen. Um 11.26 Uhr wurde die Löschgruppe alarmiert und rückte um 11.37 Uhr mit 6  Kameraden aus. Von der Leitstelle in Lippstadt wurde uns über Funk ein Kaminbrand gemeldet, der wahrscheinlich durch  Überhitzung  entstanden ist. Bein Eintreffen am Einsatzort hatten wir festgestellt, dass an einigen Stellen noch die im Kamin abgelagerten Rußpartikel glühten. Es wurde zur Absicherung eine Wasserversorgung aufgebaut. Durch Alarmierung der Löschgruppe Weslarn, die ein Kaminbesteck auf ihrem Fahrzeug hatte und der Drehleiter der Feuerwehr Bad Sassendorf konnten noch die restlichen Glutnester aus dem Kamin gekehrt werden. An den Leistungswettkämpfen die im letzten Jahr in Böckenförde stattfanden, nahm die Löschgruppe unter der Führung von BM T. Hemmer mit Erfolg teil. Ohne Fehler und ein einer hervorragend guten Zeit wurde die praktische Übung mit drei Strahlrohren, Knoten und Stiche, der Aufbau einer Bockleiter und theoretische Fragen absolviert.  Am 10. September fand unser 3. Strohballenrennen statt.  Es nahmen wieder viele Mannschaften teil. Zudem feuerten viele Zuschauer ihre Mannschaften beim Rennen an. Es hat allen viel Spaß gemacht und nach der Preisverleihung wurde noch ausgiebig gefeiert. 

Am 21.12.2005 wurde die Löschgruppe zu einem Technische-Hilfe-Einsatz in den Roggenkamp gerufen. Durch einen undichten Motor eines Fahrzeuges ist eine erhebliche Menge an Motoröl auf die vor dem Haus befindliche Parkfläche geflossen. Da sich der Besitzer des PKW nicht darum kümmerte, musste die Löschgruppe ausrücken und das ausgelaufene Motorenöl mit Bindemittel abstreuen. Am nächsten Tag wurde das Bindemittel wider aufgenommen und zum Bauhof der Gemeinde zur ordnungsgemäßen Entsorgung übergeben. Die Löschgruppenführung traf sich insgesamt zu 3 Sitzungen und nahm an drei Löschgruppenführersitzungen auf Gemeindeebene teil. Auf Zugebene fanden drei „ normale Zugübungen“,  eine Technische Hilfe -, und eine Maschinisten –  und eine Leiterübung statt.  Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen  im 4-Meter- Band teilgenommen.  Zur Personalentwicklung ist folgendes mitzuteilen: Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand weiter aus 4 Mitgliedern, 3 Kameraden und einer Kameradin. Die Gesamtstärke der Aktiven Wehr betrug 18 Kameraden. Die Ehrenabteilung bestand weiterhin aus 6 Mitgliedern. Die Anzahl der passiven, fördernden Mitglieder betrug 152 Mitglieder.

Im Jahr 2006 wurden insgesamt 28 Einzeltermine absolviert. Davon wurden insgesamt 9 Dienstabende und  4  Dienstbesprechungen durchgeführt. Zudem fand eine Beteiligung an den Sitzungen des Vereinsgremiums statt. Die Löschgruppe musste zu 3 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus einem Brandeinsatz und zwei Technische Hilfe Einsätzen, einmal zur Ölbeseitigung und einmal zur Beseitigung eines Sturmschadens, zusammen. An den Leistungswettkämpfen, die in Anröchte stattfanden, nahm die Löschgruppe unter der Führung von UBM Heribert Brunstein mit Erfolg teil. Ohne Fehler und in der besten Zeit, aller Löschgruppen aus Bad Sassendorf, wurde die praktische Übung mit drei Strahlrohren, Knoten und Stiche, der Aufbau einer Bockleiter und der theoretische Teil mit  Fragen absolviert.  Am 26.03.2006  wurde ein Ölfilm auf der Ahse festgestellt. Einige Mitglieder der Löschgruppe wurden daraufhin telefonisch alarmiert, und haben mit der Löschgruppe Weslarn einige Ölsperren auf der Ahse errichtet. Wie sich herausstellte, ist Rapsöl durch ein Unfall ausgelaufen und hat die Ahse verschmutzt. Der Umweltschaden durch dieses natürliche Öl war gering.

Am 20.05.2006 wurde die Löschgruppe zum Technischen Hilfe Einsatz auf der Hauptstraße mitten im Dorf gerufen. Aufgrund des starken Sturmes ist ein Baum quer über die Lange Straße gefallen. Der Verkehr wurde von uns sofort über Nebenstraßen umgeleitet. Der Baum wurde in transportable Stücke zerteilt und mit Hilfe von Trecker und Radlader an die Straßenseite geschafft. Die Straße wurde anschließend von den Sägespänen befreit und nach fast 3 Stunden konnte die Straße wieder befahren werden. Am Abend des 29.08.2006 wurde die Löschgruppe durch Sirenenalarm zum Brandeinsatz gerufen. Auf dem Gelände der Fa. Becker ist es wahrscheinlich durch Hitzestau an der Abgasanlage des Späne – Kraftwerk zu einem Brand im Dachbereich der Lagerhalle gekommen. Die Zwischendecke wurde geöffnet, um die Brandnester darunter abzulöschen. Eine Brandwache wurde gestellt, um sicher zu gehen, dass auch wirklich alles abgelöscht wurde.

Brand Becker 2006 (Quelle: LG Weslarn)

Die Löschgruppenführung traf sich insgesamt zu 4 Sitzungen und nahm an 4 Löschgruppenführersitzungen auf Gemeindeebene teil. Auf Zugebene fanden drei „ normale Zugübungen“,  eine Technische Hilfe -, und eine Maschinisten –  und eine Leiterübung statt.  Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen  im 4-Meter-Band teilgenommen.  Zur Personalentwicklung ist folgendes mitzuteilen: Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand weiterhin aus  3 Mitgliedern, 2 Kameraden und einer Kameradin. Die Gesamtstärke der Aktiven Wehr betrug  derzeit  18 Kameraden.  Die Ehrenabteilung bestand aus  7  Mitgliedern. Die Anzahl der passiven, fördernden Mitglieder betrug  145 Mitglieder.

Auch das Jahr 2007 forderte die Löschgruppe außerordentlich. Es wurden insgesamt 38 Einzeltermine absolviert. Davon wurden insgesamt 8 Dienstabende und  3  Dienstbesprechungen durchgeführt. Zudem fand eine Beteiligung an den Sitzungen des Vereinsgremiums statt.

Verabschiedung des Kameraden Heribert Brunstein, 2007 (Quelle: Westfalenpost)

Die Löschgruppe musste zu 6 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus 2 Brandeinsätzen, 3 Technische Hilfe Einsätzen und einem Einsatz zur überörtlichen Hilfe, zusammen. Am 14.07.07  wurde die Löschgruppe vom Bettinghauser Schützenfest weg zu einem Scheunenbrand in Weslarn gerufen. Bei Eintreffen  an der Einsatzstelle brannte das eingelagerte Stroh in der Scheune. Landwirtschafliche Geräte konnten zum Teil nicht gerettet werden. Unter Atemschutz wurde der Löschangriff vorgenommen.

Brand Weslarn 2007 (Quelle: LG Weslarn)

Bereits am 10.08.2007  gab es dann wieder einmal einen Hochwassereinsatz im Antoniusweg. Dort ist durch Ausfall der Hauseigenen Pumpe, im Grundwasserschacht,  Wasser in den Keller eingedrungen.  Der Schaden im Keller konnte durch schnellen Einsatz unserer Tauchpumpe begrenzt werden. Das Grundwasser im Schacht konnte durch unsere Hilfe bis zum Eintreffen eines Mechanikers mit einer Ersatzpumpe konstant niederig gehalten werden. Schon kurz darauf, am 14.08.2007 wurde die Löschgruppe durch Sirenenalarm zum Brandeinsatz in die Dornheide gerufen. Dort hatte sich eine Küchenzeile in der Kellerwohnung wohl durch eine defekte überhitzte Kaffeemaschine entzündet. Bei Eintreffen vor Ort, stand die Küchenzeile bereits in hellen Flammen. Unter Atemschutz wurde mit einem C-Schlauch und einer Kübelspritze das Feuer schnell abgelöscht. Anschließend wurde die Wohnung gelüftet.

Brand in der Dornheide, 2007 (Quelle: LG Weslarn)

Zum dritten Einsatz innerhalb kürzester Zeit und zwar am 16.08.2007 wurde der gesamte Zug 2  zur Unterstützung bei einem Bombenfund in Soest alarmiert.  Die Soester Kameraden waren alle damit beschäftigt, rund um die Bombenfundstelle alle Leute zu evakuieren, damit die gefundene Bombe gefahrlos entschärft werden konnte.  Unsere Aufgabe war es, den Grundbrandschutz in Soest sicherzustellen. Als wenn der Einsätze noch nicht genug gewesen wären!!! Am 21.08.2007  war dann abermals ein Hochwassereinsatz zu absolvieren. Nach ergiebigen Regenfällen war das Kanalnetz wieder völlig überlastet. Mit der TS8/8 wurde am Kanalschacht im Straßenbereich „Südfeld/Lange Straße“ das Wasser in die Ahse gepumpt, da der Kanal nicht alleine alles Wasser abführen konnte.  Die Kanalschächte in der Wiese „Am Haselbach“ wurden mit Sandsäcken von oben abgedichtet, um das Oberwasser was dort ca. 50 cm hoch stand am einlaufen in das schon überlastete Kanalsystem zu hindern. Im weiteren Einsatzverlauf wurde dann die Strasse „Antoniusweg“ überflutet. Sie war zwischen 1 Uhr morgens  bis ca. 12 Uhr mittags nicht befahrbar. Anwohner konnten sich behelfen. Hauseigene Pumpen liefen. Die Pumpstation wurde mit Sandsäcken geschützt. Die Strasse „Zum Südfeld“ musste nach Absprache mit der Polizei gesperrt werden, da vom nicht mehr sichtbaren Graben neben der Strasse eine hohe Gefahr ausging. Zudem war in verschiedene Keller im Ort, entlang der „Langen Strasse“, „Brückenstrasse“ sowie im „Antoniusweg“ Wasser aus dem Kanalnetz eingedrungen. Sie mussten leergepumt bzw. über Abpumpen des Wassers aus Drainageschächten und Grundwasserschächten entwässert werden. Wiederum am 10.10.2007 wurde die Löschgruppe abends zu einem Gasalarm gerufen. Anwohner im „Kolpingweg“ rochen einen gasähnlichen Geruch. Nach Überprüfung durch die VEW , der alles mit einem Gasdetektor überprüfte, konnte Entwarnung gegeben werden. Der Geruch kam wahrscheinlich aus einem Kamin, der nicht richtig befeuert wurde. Die Kaminabgase wurden wegen der Wetterlage auf den Boden gedrückt.  Die Löschgruppenführung traf sich insgesamt zu 7 Sitzungen und nahm an 4 Löschgruppenführersitzungen auf Gemeindeebene teil. Auf Zugebene fanden drei „ normale Zugübungen“,  eine Technische Hilfe -, und eine Maschinisten –  und eine Leiterübung in Soest statt.  Auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen  im 4- Meter-Band und Atemschutzübungen teilgenommen. An den Leistungswettkämpfen, die in Günne stattfanden, nahm die Löschgruppe unter der Führung von OBM Andreas Wagner mit Erfolg teil. Ohne Fehler wurde die praktische Übung mit drei Strahlrohren, Knoten und Stiche und der theoretische Teil mit  Fragen absolviert.  Zur Personalentwicklung ist folgendes mitzuteilen:  Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand aus  2 Mitgliedern, 1 Kameraden und einer Kameradin. Die Gesamtstärke der aktiven Wehr betrug  20 Kameraden. Ein Kamerad aus der Jugendfeuerwehr konnte jetzt in die aktive Wehr übernommen werden, und zwei Ehemalige, die wieder nach Bettinghausen gezogen sind, konnten wieder aufgenommen werden. Die Ehrenabteilung bestand aus  7  Mitgliedern. Die Anzahl der passiven, fördernden Mitglieder betrug  163 Mitglieder.

Mit dem Jahr 2008 ging ein weiteres ereignisreiches Jahr für die Löschgruppe zu Ende. Auch in diesem Jahr wurde die Löschgruppe wieder oftmals gefordert. Es waren insgesamt 49 Einzeltermine zu absolvieren und davon wurden 11 Dienstabende durchgeführt. Die Löschgruppe musste im Jahresverlauf zu 6 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus drei technische Hilfe Einsätzen, einem Brandeinsatz und zwei Fehlalarmierungen zusammen.  Am 05.02.08 wurde die Löschgruppe morgens um 7.12 Uhr per Sirene alarmiert. Aus der Biogasanlage im Südfeld floss Silage-Gülle aus. Da erst nicht genau bekannt war wo das Leck war, mussten acht Kameraden unter Atemschutz in den Raum das Leck suchen. Dabei wurde festgestellt, dass wahrscheinlich eine Dichtung nachgegeben hat. Dieses konnte durch den hohen Druck nicht abgedichtet werden. Zudem bildete sich eine hochexplosive Gasmischung. Das stand nach Messung fest.  Damit die Gülle nicht in den angrenzenden Bach lief, hat der Eigentümer mit einem Bagger sofort einen Wall aufgeschoben. Diese aufgefangene Gülle wurde dann mit Güllefassanhängern auf alle umgebenden Ländereien aufgebracht. Abends wurde dann noch die Straße abgespritzt, da sich durch das Fahren mit den Güllefässern sehr viel Schmutz auf der Fahrbahn befand.

Am 22.06.08  wurde die Löschgruppe bereits wieder alarmiert. In der „Brückenstraße“ waren große Äste von den Pappeln auf die Straße gefallen. Einige Äste hingen noch verkeilt in den Bäumen. Mit der Drehleiter aus Bad Sassendorf wurden diese dann herausgeschnitten und die Straße gereinigt.  Erneut am 11.08.08 wurde die Löschgruppe dann zu einem Kellerbrand nach Ostinghausen gerufen. Ein Trockner und eine Waschmaschine brannten in einem Keller. Durch das Feuer war auch die Holzverkleidung unter der Decke in Brand geraten. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr und mehreren Trupps unter Pressluftatmern gelöscht und das Gebäude wurde gelüftet.  Abermals am 15.08.2008  wurden die Löschgruppe wieder gefordert. Angeblich brannte die Böschung an der Bahnstrecke. Bei Ankunft am Bahngelände stellte sich dann heraus, dass es ein Fehlalarm war. Bereits am 24.08.2008 wurde die Löschgruppe bereits wieder zu einem Brandeinsatz zu der Fa. Becker gerufen. Wie sich aber glücklicherweise herausstellte, war auch dieses eine Fehlalarmierung. Die Löschgruppenführung traf sich insgesamt zu 10 Sitzungen und nahm an 3 Löschgruppenführersitzungen auf Gemeindeebene teil. Zudem wurden auch Sitzungen des Vereinsgremiums besucht. Auf Zugebene wurden 3 Zugübungen durchgeführt. Bestandteil der Übungen war:

– Maschinistenausbildung

– Technische Hilfe

– Umgang mit der Kettensäge

– Umgang mit dem Greifzug

– Ölsperren

Zudem wurde auf Gemeindeebene an zwei Funkübungen im 4-m-Band teilgenommen. Auch an den Leistungswettkämpfen in Rebbecke bei Lippstadt nahm eine Wettkampfgruppe unter der Führung von OBM  Andreas Wagner mit Erfolg teil. Zur Personalentwicklung ist folgendes mitzuteilen:  Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand aus einem Kameraden und einer Kameradin. Die Anzahl der Mitglieder des Fördervereins betrug 159 Mitglieder. 20 davon sind auch Mitglieder der Aktiven Wehr. Die Ehrenabteilung bestand weiterhin aus 7 Mitgliedern.

Auch das Jahr 2009 war wieder sehr arbeitsreich. Die Löschgruppe war wieder oftmals gefordert. Es waren insgesamt 58 Einzeltermine zu absolvieren und davon wurden 12 Dienstabende durchgeführt. Die Löschgruppe musste im Jahresverlauf zu 10 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus vier technische Hilfe Einsätzen, vier Brandeinsätzen und zwei Fehlalarmierungen zusammen. Am 15.01.09 wurde die Löschgruppe alarmiert um die Straße nach einem Verkehrsunfall zwischen Weslarn und Ostinghausen abzusperren, damit unsere Kameraden die verunfallten Personen gefahrlos aus dem Fahrzeug retten konnten. Am 18.01.09  wurde die Löschgruppe bereits wieder alarmiert. Einsatzstichwort: „ Kaminbrand in Neuenkamp“. Durch den kalten Winter wurde sehr stark geheizt und dadurch ist ein Balken des alten Fachwerkhauses  hinter einem Holzofen in Brand geraten. Diese konnte jedoch sehr schnell abgelöscht werden. Am 14.03.2009 wurde die Löschgruppe zu einem Garagenbrand nach Weslarn gerufen. Die Garage stand beim Eintreffen in Vollbrand. Das angrenzende Wohngebäude konnte geschützt werden, die Garage brannte leider völlig aus.

Bereits am 21.03.2009  wurde die Löschgruppe zu einem Kaminbrand nach Weslarn gerufen. Beim Eintreffen kamen Funken aus dem Kamin. Mit Drehleiter und Kehrwerkzeug konnten wir diesen Brand auch sehr schnell löschen.  Am 04.04.2009 wurde ein Brand bei Fa. Becker gemeldet. Wie sich herausstellte, war es eine Fehlalarmierung.  Am 30.05.2009 folgte dann ein großer Brandeinsatz bei der Fa. Becker im „Antoniusweg“. Beim Eintreffen der Löschgruppe stand die ganze vordere Halle bei Fa. Becker in Vollbrand. Die Löschgruppen haben mit viel Einsatz die restlichen Halle vor dem Brand schützen können. Der Einsatz war sehr schwierig, da man durch die große Hitze und der abplatzenden Eternitplatten nicht sehr nah heran kommen konnte. Eine Brandwache wurde bis morgens gestellt, die hin und wieder kleinere Glutnester noch ablöschen musste.

Ein Nachfolgeeinsatz folgte dann am 31.05.2009. Es handelte sich um einen Öleinsatz. Durch den Brand am Vortag wurde mit dem Löschwasser auch Öl mit auf die Straße gespült. Dieses wurde mit Ölbindemittel aufgenommen. Bereits am 19.06.2009  gab es dann eine kuriosen Einsatz zur Tierrettung im Naturschutzgebiet „Woeste“. Angeblich war dort ein Wasserbüffel im Moor  eingesunken. Beim Eintreffen grasten einige Tiere und ein Wasserbüffel schien bis zum Bauch im Schlamm zu stecken. Da die Tiere nicht zahm sind, sind wurde mit größter Vorsicht  (und viel Angst) vorgegangen. Als wir uns dem angeblich festsitzendem Tier näherten, sprang dieses auf und rannte davon. Fazit aus dem Einsatz: Wasserbüffel sind halt gerne mal bei warmen Wetter im Wasser. Schon am 29.08.2009 gab es dann den nächsten Einsatz! Die Löschgruppe wurde zu einer technische Hilfe gerufen. Auf der Ahse war eine weiße Flüssigkeit festzustellen. Wie sich herausstellte, war Maische, die beim Brauen verwendet wird, in die Ahse geflossen. Die Maische ist nicht giftig, bindet aber den Sauerstoff im Wasser. Wir haben mit all unseren Pumpen vergebens versucht wieder Sauerstoff in das Wasser zu bringen, um die Fische zu retten. Leider sind aber Hunderte Fische  verendet.

TH Gewässer im Jahr 2009 (Quelle: LG Weslarn)

Zum letzten Einsatz des Jahres wurden wir am 16.10.2009 abermals zum Absperren der Straße zwischen Ostinghausen und Weslarn  nach einem Verkehrsunfall gerufen.  Die Löschgruppenführung traf sich insgesamt zu 9 Sitzungen und nahm an 3 Löschgruppenführersitzungen auf Gemeindeebene teil. Zudem wurde auch eine Sitzung des Vereinsgremiums besucht. Auf Zugebene wurden 5 Zugübungen durchgeführt. Bestandteil der Übungen war:

– Pumpenkunde, Kettensäge

– Einsatzübungen

– Technische Hilfe

– Pumpen auf einer langen Strecke

Und auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen im 4-m-Band teilgenommen. An den Leistungswettkämpfen in Weslarn nahm eine Wettkampfgruppe mit Erfolg teil.  Zur Personalentwicklung ist folgendes mitzuteilen:  Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand aus einer Kameradin und zwei Kameraden. Die Gesamtstärke der aktiven Mitglieder betrug nach einem Austritt und zwei Neuzugängen derzeit 21 Kameraden. Die Ehrenabteilung bestand weiterhin aus 7 Mitgliedern. Die Anzahl der Mitglieder des Fördervereins betrug 162 Mitglieder.

Mit dem Jahr 2010 ging für die Löschgruppe wieder ein arbeitsreiches Jahr zu Ende. Die Löschgruppe war wieder oftmals gefordert. Es waren insgesamt 51 Einzeltermine zu absolvieren und davon wurden 12 Dienstabende durchgeführt. Die Löschgruppe musste im Jahresverlauf zu 5 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzstruktur setzte sich aus drei technische Hilfe Einsätzen und zwei Brandeinsätzen zusammen.  Am 02.06.2010 wurde die Löschgruppe zur Unterstützung des 1. Zuges zu einem Küchenbrand in Bad Sassendorf gerufen. Dort war das Treppenhaus stark verqualmt. Wir konnten jedoch die Einsatzfahrt abbrechen, da zunächst mit einer größeren Anzahl von Betroffenen gerechnet wurde. Dieses hatte sich aber nicht bewahrheitet.  Bereits am 04.07.2010 gab es den nächsten kuriosen Einsatz für die Löschgruppe. Sie wurde um 15 Uhr zur Menschenrettung ins Moor gerufen. Eine Biologin hat sich mit Wathose zu weit ins Moor getraut und konnte sich selber nicht mehr befreien. Über Handy hatte sie Hilfe gerufen. Mit einer Feuerwehrleiter, die zu Ihr hingelegt wurde, konnte sie aus der misslichen Situation gerettet werden.

Rettungseinsatz einer eingeschlossenen Person im Moor 2009 (Quelle: LG Weslarn)

Am 17.09.2010 wurde die Löschgruppe über die Melder zu einer Einsatzübung nach Haus Düsse gerufen. Dort hatte Zugführer Johannes Lörcks ein Verkehrsunfall mit zwei Pkws und einer eingeklemmten Person inszeniert.  Am 13.11.2010 wurde die Löschgruppe wurde zur Hilfe nach Ostinghausen gerufen. Aufgrund Dauer- bzw. Starkregens sind die Kanäle in Ostinghausen vollgelaufen. Betroffen waren vor allem die Anwohner der „Kampstraße“. Die Kanalisation wurde durch den Einsatz der Tragkraftspritze von uns entlastet.  Die Löschgruppenführung traf sich insgesamt zu 13 Sitzungen und nahm an 6 Löschgruppenführersitzungen auf Gemeindeebene teil. Zudem wurde auch eine Sitzung des Vereinsgremiums besucht. Auf Zugebene wurden 4 Zugübungen durchgeführt. Bestandteil der Übungen war:

– Pumpenkunde

– Einsatzübungen

– Technische Hilfe

– Pumpen auf einer langen Strecke

Und auf Gemeindeebene wurde an zwei Funkübungen im 4-m-Band teilgenommen. An den Leistungswettkämpfen in Hultrop nahm eine Wettkampfgruppe mit Erfolg teil.  Zur Personalentwicklung ist folgendes mitzuteilen:  Die Abteilung „Jugendfeuerwehr“ bestand aus zwei Kameraden. Die Gesamtstärke der aktiven Mitglieder betrug 22 Mitglieder. Derzeit 1 Kameradin und 21 Kameraden. Die Ehrenabteilung bestand weiterhin aus 7 Mitgliedern. Die Anzahl der Mitglieder des Fördervereins betrug 174 Mitglieder.

(Fortsetzung folgt!)

an den weiteren Teilen wird gearbeitet…. wir stellen es nach und nach ein, also gern nochmal vorbeischauen und einen weiteren Teil der Chronik lesen… Wir würden uns freuen!

Wir haben hier bewußt nicht alles online gestellt, da wir zum 100. Geburtstag eine Chronik zusammengeschrieben haben, die als Papierfassung zu erwerben war. Ein paar letzte Ausgaben dieser limitierten Auflage sind noch vorhanden. Die Chronik in Papierform ist mit vielen alten Fotos und interessanten Recherchen versehen und kostet 5 €. Geschrieben  wurde sie von unserem Kameraden Heribert Brunstein. Bei Interesse melden Sie sich einfach unter dem Reiter Kontakt bei uns. Wir antworten in der Regel prompt. Um jetzt etwas in der Geschichte zu stöbern, klicken Sie einfach links auf den Button mit der entsprechenden Auswahl, sie können innerhalb der Auswahl auch jeweils auf die folgende Seite der Chronik weiterklicken.

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